Premier League Darts – Spieltag 10

In Sheffield stand am Donnerstag der 10. Spieltag der Premier League Darts 2016 auf dem Programm. Dabei wurden die Darts-Fans wieder einmal Zeuge eines historischen Auftrittes von Michael van Gerwen. „The Green Machine“ präsentierte sich erneut von seiner besten Seite und schmetterte den dritthöchsten Average, der jemals im TV zu sehen war, ins Board. Gleichzeitig war dieses auch der zweithöchste Average in der Historie der Premier League Darts. Aber an diesem Abend gab es noch vier weitere Spiele über die es sich zu berichten lohnt.
Sportimiento blickt daher im Folgenden auf den 10. Spieltag der Premier League Darts 2016 zurück.

 

James Wade – Raymond van Barneveld 7:4

Startete erfolgreich in den 10.Spieltag der Premier League Darts: James Wade

Im ersten Match des Abend, trafen „The Machine“ James Wade und Raymond „Barney“ van Barneveld aufeinander. Dabei zeigten beide einen fast identischen Average, Wade 97,26 und Barney 97.23. Der entscheidende Unterschied war in diesem Spiel die Doppelquote, über die der am Mittwoch 33 Jahre alt gewordene James Wade die Partie zu seinen Gunsten gestaltete.Während der aus der rund 62.000 Einwohner fassenden Stadt Aldershot kommende (James Wade) eine Checkout-Quote von 63,63 % aufweisen konnte (7/11), zeigte der aus Den Haag stammende Raymond van Barneveld lediglich eine Selbige von 28,57 % (4/14). Diese Schwächen auf Doppel von Barney nutzte „The Machine“ in souveräner Weise aus.  Mit diesem Sieg, konnte er sich, in der für ihn ersten Partie des Abends, weiter oben festsetzen und den Anschluss an die Playoff-Plätze halten. Dafür reichte ihm in diesem Match ein einziges Break im 10.Leg, um seinen sechsten Saisonsieg einzufahren. Währenddessen wird es für Raymond van Barneveld immer schwieriger sich in diesem Jahr für die Playoffs zu qualifizieren.

WadeBarneveld

 

Gary Anderson – Phil Taylor 3:7

Gewann auch gegen den schottischen Weltmeister Gary Anderson: Phil Taylor

Im zweiten Match des Abends kam es zum Gigantenduell zwischen dem back-to-back Weltmeister Gary Anderson und dem Rekordweltmeister Phil Taylor. Von den Namen her, hätte es am Oche brennen müssen, aber dies war leider nicht der Fall. Denn beide zeigten einen für ihre Verhältnisse eher müden und schwachen Auftritt. Wobei insbesondere „The Flying Scotsman“ an diesem Abend von seinem besten Spiel ein Stück weit entfernt war. Dennoch war es bis zum 3:2 in den Legs (für Gary Anderson) ein ausgeglichenes Match, in dem der schottische Weltmeister und Titelverteidiger der Premier League Darts die Chance zum Break verpasste. „The Power“ bedankte sich und sicherte sich das sechste Leg der Partie. In der Folge startete der 55-Jährige dann einen Lauf und schnappte sich die vier weiteren Legs zum siebten Saisonsieg. Während Taylor einen Average von knapp 100 Punkten spielte (99,31), kam Gary Anderson „nur“ auf einen Selbigen von 92,83.  Mit diesem Sieg konnte sich der aus Burslem (Stoke-on-Trent) stammende erfolgreichste Darts-Spieler aller Zeiten weiter von Anderson absetzen und die Tabellenführung behaupten, denn nach diesem Spiel betrug sein Vorsprung auf Anderson drei Punkte. Wobei Phil Taylor die Bühne der Motorpoint Arena in Sheffield an diesem Abend noch einmal betreten sollte.

AndersonTaylor

 

Robert Thornton – Michael van Gerwen 5:7

Zeigte erneut eine beeindruckende Leistung: Michael van Gerwen

Im dritten Match kam es zum Aufeinandertreffen zwischen „The Thorn“ Robert Thornton und dem Weltranglisten-Ersten, Michael „Mighty Mike“ van Gerwen. Nachdem sich der Schotte im ersten Duell der beiden in dieser Premier League Darts Saison ein überraschendes 6:6 Unentschieden erspielen konnte, wollte  „The Green Machine“ dieses mal unbedingt die Oberhand behalten und nach zuletzt drei Remis wieder ein Spiel für sich entscheiden. Und Michael van Gerwen sollte dies auf unnachahmliche und historische Art und Weise gelingen. So spielte er sich phasenweise in einen Rausch und bezwang Thornton mit einem geschichtsträchtigen 117,95er Average und einer 53,85% Doppelquote (7/13). Dabei zeigte, rein von der Betrachtung der Statistiken, „The Thorn“ seine (vielleicht) beste Leistung dieser Premier League Darts Saison und spielte auf absolutem Weltklasse-Niveau, was sich auch anhand eines Averages von 104,23 Punkten und einer Doppelquote von sagenhaften 71,43 % (5/7) ablesen lässt. So biss sich Robert Thornton beim Stand von 6:2 für „MVG“ nochmals zurück in die Partie und konnte ein entscheidendes zwölftes Leg evozieren, wobei van Gerwen zuvor zwei Match-Darts in dem 10. und 11. Leg ausließ. Im zwölften Leg ließ der 26-Jährige aus Boxtel dann aber nichts mehr anbrennen und tütete seinen sechsten Saisonsieg ein und festigte Rang Zwei der Tabelle. Robert Thornton bleibt, trotz einer formidablen Performance, weiterhin das Tabellenschlusslicht der Premier League Darts 2016.

ThorntonMVG

 

Adrian Lewis – Peter Wright 6:6

Ließ 5 Match-Darts liegen für einen möglichen Sieg gegen Adrian Lewis: Peter Wright

Das vierte Match bestritten „Jackpot“ Adrian Lewis und „Snakebite“ Peter Wright. Sowohl die aktuelle Nummer 4 der PDC Order of Merit (Adrian Lewis), als auch die aktuelle Nummer 5 (Peter Wright), konnten dabei aber nicht ihr bestes Spiel ans Oche bringen. Während der aus Livingston kommende Wright an diesem Abend einen Average von 93,43 und eine Checkout-Quote von 33,33 % (6/18) zeigte, stand der Drei-Dart-Average von dem englischen back-to-back-Weltmeister der Jahre 2011 und 2012 bei, für seine Verhältnisse und Möglichkeiten, schwachen 88,68 Punkten, kombiniert jedoch mit einer guten Doppelquote von 46,15 % (6/13). Im fünften Leg der Partie gelangen dem 31-Jährigen aus Stoke-on-Trent ebenfalls fünf perfekte Darts, dennoch dürfte sich Peter Wright schlussendlich mehr über den verpassten Sieg ärgern. Denn nachdem beide bis zum 5:5 ihre Aufschläge halten konnten, breakte „Snakebite“ seinen 14 Jahre jüngeren im elften Leg der Partie. Im finalen Leg des Matches vergab Peter Wright jedoch fünf Match-Darts und eröffnete „Jackpot“ doch noch die Möglichkeit sich einen Punkt zu sichern, welche der Engländer auch nutzte. Durch dieses Unentschieden zog Adrian Lewis an Gary Anderson vorbei auf Rang Drei der Premier League Darts Tabelle, wohingegen Peter Wright weiterhin mit zwei Zählern Rückstand auf einen Playoff-Platz, den sechsten Platz belegt.

LewisWright

 

Phil Taylor – James Wade 7:4

Auch in seinem zweiten Spiel des Abends erfolgreich: „The Power“ Phil Taylor

Im letzten Match des Abends sahen die Dartsfreunde den englischen „Klassiker“ zwischen „The Power“ Phil Taylor und „The Machine“ James Wade. Taylor konnte bereits zuvor seinen Platz an der Sonne, durch den Sieg über Anderson, verteidigen und wollte diese Tabellenführung nun weiter ausbauen. Dieses Vorhaben merkte man dem 55-Jährigen an, der das Spiel schnell auf seine Seite zog und mit 5:1 in Führung gehen konnte. In dem für beide Spieler zweiten Auftritt an diesem Abend, spielten beide zwar nicht ihr Topniveau, dennoch wurde es noch einmal spannend, da Wade auf 4:6 verkürzen konnte. Im elften Leg jedoch beendete Phil Taylor das Spiel mit einem starken 13-Darter und sicherte sich damit seinen achten Saisonsieg. Darüber hinaus ist er seit nunmehr zehn Spielen ungeschlagen. Dafür genügte am Ende ein Average von 92,91, gekoppelt an Check Out Quote von 30,43% (7/23). James Wade spielte einen ähnlichen Average (91,5) und ebenso eine beinahe identische Chekout-Quote von 30,77% (4/13). Durch diesen Sieg baute Phil Taylor seinen Vorsprung an der Tabelle auf drei Punkte aus. James Wade bleibt mit 13 Punkten, trotz der Niederlage, als Fünfter weiterhin mittendrin im Kampf um die Playoff-Plätze der Premier League Darts.

TaylorWade

PremierLeagueTabelle10.Spieltage
Q
uelle: PDC.TV

In der kommenden Woche, am Donnerstag den 14.April, geht es mit dem 11.Spieltag der Premier League Darts in der Odyssey Arena in Belfast weiter.

Im Vorfeld der Partien werden wir wieder exklusive Match Previews veröffentlichen.

Also schaut vorbei und bleibt uns und dem Darts treu!

Euer Sportimiento

Premier League Darts – 10.Spieltag – Match Previews

Da waren es nur noch 8! Nach der Judgement Night ist vor den Playoffs.

Am Donnerstag, dem 07.04.2016, kommt es in der Motorpoint Arena von Sheffield zum 10. Spieltag der Darts Premier League 2016. Allerdings geht es ohne den Debütanten  Michael Smith und den Vorjahreshalbfinalisten Dave Chisnall weiter. Beide mussten vorzeitig das Feld räumen, sie konnten in der Judgement Night keinen Punkt einfahren und können im weiteren Verlauf dieser Premier League Darts Saison nur noch zuschauen.

Die folgenden Spieltage laufen wie folgt ab, 4 Spieltage lang gibt es 5 Spiele. Das heißt, 2 Spieler müssen am Abend doppelt spielen. An den letzten beiden Spieltagen, gibt es 4 Spiele pro Abend. Die Spieler, die nach 16 Spieltagen unter den ersten 4 stehen, qualifizieren sich für die Playoffs, welche am 19.05.2016 in der O2-Arena von London ausgetragen werden.
Bevor Sportimiento auf die einzelnen Spiele eingehen möchte, soll an dieser Stelle ein Blick auf die aktuelle Tabelle der Premier League Darts 2016 geworfen werden.

 Position&Name                         Punkte                                  Legdifferenz

  1. Phil Taylor                                         14                                         +21
  2. Michael van Gerwen                        13                                         +20
  3. Gary Anderson                                  13                                         +12
  4. Adrian Lewis                                     12                                          +8
  5. James Wade                                      11                                          +3
  6. Peter Wright                                      10                                         +1
  7. Raymond van Barneveld                 7                                           -2
  8. Robert Thornton                               4                                           -23

Die Premier League Darts 2016 gastiert am Donnerstag in Sheffield

 

Und nun rein in den 10.Spieltag der Premier League Darts 2016 und den Vorberichten von Sportimiento.

 

James Wade (5.) – Raymond van Barneveld (7.)

Beginnt mit dem Spiel gegen Raymond van Barneveld seinen Doppelspieltag: Der Premier League Darts Sieger des Jahres 2009 – James Wade

Im ersten Match des Abends treffen der Engländer Wade und der Niederländer van Barneveld aufeinander. Im ersten Match zwischen „The Machine“  James Wade und „Barney“ Raymond van Barneveld, welches am 6. Spieltag in der Capital FM Arena von Nottingham stattfand, konnte sich, der am Mittwoch 33 Jahre alt werdende Wade, mit 7:5 durchsetzen. Beide zeigten an diesem Abend einen guten Auftritt. Wade spielte einen Average von 100,5 und Barney zeigte den Dartszuschauern einen Average von 101,17. Vom Scoring her zeigten beide einen ausgeglichenes Spiel, doch die bessere Check Out Quote war an dem Abend auf der Seite von „The Machine“. So präsentierte sich der aus Aldershot kommende James Wade äußerst sicher auf die Doppel und versenkte sieben seiner elf Darts auf die 8mm breiten Doppelfelder (63,64%). Der aus Den Haag stammende, fünfmalige Weltmeister, Raymond van Barneveld konnte lediglich fünf seiner 16 Darts auf die Doppel verwerten (31,25%. Dieser Unterschied offenbarte sich auch im entscheidenden zwölften Leg der Partie, als „Barney“ drei Darts zum Unentschieden verpasste.

Gewinnt James Wade, dann würde er den Anschluss an die Playoff-Plätze nicht verlieren und könnte sich oben festigen. Wenn allerdings van Barneveld gewinnt, könnte er sein Punktekonto auf 9 Punkte erhöhen und er würde wieder ein Stückchen näher an die Playoff-Plätze ranrücken. Und wer die Premier League letztes Jahr verfolgt hat und die Spiele von „Barney“ mitverfolgt, weiß das man einen Raymond van Barneveld niemals abschreiben darf.

Sportimiento-Expertentipp:

Sportimiento glaubt an ein spannendes und gutklassiges Spiel. Wer dieses Spiel gewinnen möchte, muss eine gute Check Out Quote zeigen.
Sportimiento ist der Meinung, dass sich dieses Mal Barney durchsetzt. 4:7 für Barney.

 

Gary Anderson (3.) – Phil Taylor (1.)

Das Topspiel des 10.Spieltags bestreiten Rekordweltmeister Phil Taylor und der amtierende back-to-back-Weltmeister Gary Anderson

Im zweiten Match des Abends gibt es das Gigantenduell zwischen dem Weltranglisten 2. „The Flying Scotsman“ Gary Anderson und dem 3. Phil „The Power“ Taylor. Im letzten Match zwischen den beiden, am 3.Spieltag in der 3Arena in Dublin, gab es einen 7:4 Erfolg für Taylor. An diesem Abend spielte Taylor einen soliden 100,83 Average und zeigte den Dartsfreunden eine Check Out Quote von 36,84% (7/19). Dies hat ausgereicht um Anderson, welcher an diesem Abend einen, für seine Verhältnisse, schwachen Average von 93,38 am Oche zeigte, zu schlagen. Die Doppelquote von Anderson betrug an diesem Abend 40%, er versank vier seiner 10 Pfeile im Doppel. Doch der Titelverteidiger ist seit nunmehr sieben Partien ungeschlagen und präsentierte sich dabei in starker Verfassung.

Sollte Anderson an diesem Abend der Sieger sein, würde er an Taylor vorbeiziehen. Sollte allerdings Taylor gewinnen, bleibt er Tabellenführer und würde den Vorsprung auf Anderson um 3 Punkte ausbauen.

Sportimiento-Expertentipp:

Sportimiento ist der Meinung, dass Anderson an diesem Abend eine bessere Leistung zeigen wird und es ein hochklassiges Match wird. Da Taylor dieses Jahr eine gute Premier League Darts Saison spielt wird es schwer ihn zu schlagen. Sportimiento denkt, dass die beiden sich die Punkte teilen. 6:6 Unentschieden.

 

Robert Thornton (8.) – Michael van Gerwen (2.)

Will in Sheffield nach zuletzt drei Unentschieden in Folge wieder gewinnen: Der niederländische Weltranglistenerste Michael van Gerwen

Im dritten Match des Abends vom 10. Spieltag, trifft der „Überlebende“ der Judgement Night auf „The Green Machine“. Im letzten Match von „The Thorn“ Robert Thornton und „Mighty Mike“ Michael van Gerwen, gab es am 8. Spieltag in der Echo Arena von Liverpool ein überraschendes 6:6. Beide zeigten einen soliden Average, Thornton einen von 95,59 und van Gerwen einen von 97,57. Die Check Out Quote betrug bei van Gerwen an diesem Abend 66,67%, diese gute Doppelquote kam zustande, weil MvG sechs seiner neun Pfeile im Doppel versenkte. „The Thorn“ hatte an dem Abend sechs seiner 15 Darts im Doppel untergebracht, was einer Doppelquote von 40% entspricht.

Sollte sich MvG an diesem Abend durchsetzen könnte er wieder die Tabellenführung der Premier League Darts übernehmen. Würde sich Thornton an dem Abend durchsetzen, so würde sich seine Tabellensituation nicht verändern. Er würde allerdings MvG mit einem Sieg einen deutlichen Dämpfer verpassen.

Sportimiento-Expertentipp:

Sportimiento glaubt, dass „Mighty Mike“ eine Revanche für den liegengelassenen Punkt möchte. Deshalb ist Spotimiento der Ansicht, dass sich MvG durchsetzen wird. 3:7 für van Gerwen.

 

Adrian Lewis (4.) – Peter Wright (6.)

Möchte seine Ambitionen auf einen Playoff-Platz auch an Spieltag 10 unterstreichen: Adrian Lewis

Das vierte Match des Abends bestreiten Adrian „Jackpot“ Lewis und Peter „Snakebite“ Wright. Das letzte Premier League Match der beiden fand am 6.Spieltag in der Capital FM Arena von Nottingham statt, der Sieger dieser Partie hieß Adrian Lewis. Er bezwang Wright mit 7:3. Damals sah man eine klasse Leistung auf beiden Seiten. Sowohl der Average, als auch die Doppelquote waren an diesem Abend bei beiden auf hohem Niveau. Lewis hatte einen Average von 107,93 und eine Check Out Quote von 58,33%. „Jackpot“ brachte sieben seiner 12 Versuche auf die Doppel unter. Auf der anderen Seite zeigte Wright den Zuschauern einen Average von 106,76 und hatte eine Doppelquote von 50%. „Snakebite“ hatte dabei halb so wenig so Versuche auf die Doppel, denn von seinen sechs Versuchen auf die 8mm großen Doppelfelder konnte er drei im Ziel platzieren.

Sollte Lewis gewinnen, festigt er seinen 4. Tabellenplatz und bewahrt seine Chance auf einen Playoff-Platz. Sollte Anderson an diesem Abend keinen Punkt einfahren, und Lewis gewinnt sein Spiel, dann würde er an Anderson vorbeiziehen. Sollte Wright sich an diesem Abend durchsetzen, würde er mit Lewis von den Punkten her gleichziehen und würde seine Chance auf die Playoffs bewahren.

Sportimiento-Expertentipp:

Sportimiento ist der Meinung, dass das Match an das vorherige anknüpfen wird. Und beide erneut so eine Leistung abrufen werden. Diesmal wird das Match nicht so deutlich ausgehen. 7:5 für Lewis

 

Phil Taylor (1.) – James Wade (5.)

Bekommt es im seinem zweiten Spiel des Abends mit James Wade zu tun: Phil Taylor

Im letzten Match des Abends, kommt es zu einem „englischen Klassiker“, welchen Phil „The Power“ Taylor und „The Machine“ James Wade bestreiten. Das letzte Match der beiden Kontrahenten gab es am 2. Spieltag in der Metro Radio Arena von Newcastle. Dort konnte sich der 55-jährige Rekordweltmeister aus Burslem (Stoke-on-Trent) klar mit 7:1 durchsetzen.. Dabei hatte Wade im Match nie eine echte Chance gehabt, um Taylor an diesem Abend zu schlagen, denn der Average von Taylor betrug 111,2. Und die Doppelquote von Taylor lag bei 70%, er brachte sieben seiner zehn Darts im Doppel unter. Wade konnte diesem „perfekten“ Aufritt von Taylor kein Kontra geben. Wade lag mit seinem Average zu weit unter dem was Taylor spielte´(101,82). Da Wade nur zwei Versuche auf die Doppel hatte und einen unterbrachte, besaß er an diesem Abend eine Doppelquote von 50%.

Sportimiento-Expertentipp:

Sportimiento glaubt, dass es ein toller „Klassiker“ wird, aber mit dem besseren Ausgang für Taylor. Sportimiento ist der Meinung, dass Taylor, der aktuell in alter Manier am Oche spielt, schwer zu schlagen sein wird. 7:4 für Taylor

 

Ob wir mit unseren Einschätzungen richtig liegen erfahren wir am Donnerstag, wenn der 10. Spieltag der Premier League Darts ausgetragen wird.

Mit Sicherheit dürfen wir uns aber erneut auf einen Abend mit fantastischem Darts freuen.

In diesem Sinne: Game on !

Euer Sportimiento

 

Premier League Darts – Spieltag 9

Am Donnerstag stand der 9. Spieltag der Premier League Darts 2016 in der Motorpoint Arena von Cardiff an.
In der Judgement Night spielten letztmals alle Teilnehmer gegeneinander, um zu ermitteln wer sich für einen Verbleib in der diesjährigen Saison qualifizieren konnte. Am Ende des Abends schieden Michael Smith und der letztjährige Halbfinalist, Dave Chisnall, aus und mussten ihre Premier League Darts Ambitionen zumindest für dieses Jahr beendigen. Robert Thornton hingegen ist weiterhin mit von der Partie. Außerdem lieferten sich Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld erneut einen niederländischen Klassiker auf höchstem Niveau. Sportimiento berichtet im Folgenden über den zurückliegenden Darts-Donnerstag.

 

James Wade – Gary Anderson 6:6

Spielte an diesem Abend Unentschieden gegen James Wade: Gary Anderson

In der ersten Partie des Abends trafen James Wade und der amtierende back-to-back-Weltmeister Gary Anderson aufeinander. Für beide galt es, vor dem Spiel auf Tabellenplatz 4 (Wade) respektive Platz 3 (Anderson) gelegen, weitere Zähler im Hinblick auf das Playoff-Rennen für die Londoner O2-Arena zu sammeln. Den besseren Start in das Match schaffte „The Machine“, der sich bis auf 3:0 in den Legs absetzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt ließ „The Flying Scotsman“ einige Möglichkeiten auf die Doppel liegen, sodass sein 13 Jahre jüngerer Kontrahent davon profitieren konnte. Auch in der Folge spielte James Wade grundsolide und konstant, doch nach und nach wurde der Weltmeister und Premier League Darts Titelverteidiger stärker. So schnappte er sich nach einem 1:4 Rückstand die folgenden drei Legs und konnte somit ausgleichen. Beim Stande von 5:5 in den Legs war es der aus Eyemouth stammende Gary Anderson, der sich eindrucksvoll den Anwurf von Wade sichern konnte und nun die Möglichkeit besaß, seinen siebten Sieg in Folge zu feiern. Doch „The Machine“ hielt stark dagegen und erzwang schlussendlich eine Punkteteilung der beiden Premier League Darts erfahrenen Spieler. Beide sind weiterhin mitten drin im Rennen um die Playoffs.

Statistiken1

 

Michael Smith – Phil Taylor 5:7

Schied trotz ansprechender Leistung gegen Phil Taylor aus der Premier League Darts aus: Michael Smith

Mit Michael Smith betrat in dem zweiten Spiel des Spieltages einer von drei Spielern die Bühne in Cardiff, die um den Verbleib in der Premier League Darts nach der Judgement Night bangen mussten. Er musste dabei, als Tabellenletzter, de facto gegen den Rekordweltmeister Phil Taylor gewinnen, um seine Chancen noch aufrecht zu erhalten, zumindest aber ein Unentschieden holen. Doch der „Bully Boy“ schien davon wenig beeindruckt zu sein und startete gleich einmal mit einem Maximum in die Partie mit dem erfolgreichsten Darts-Spieler aller Zeiten. Auch in der Folgezeit zeigte der 25-jährige Premier League Darts-Debütant aus St Helens einen seiner besten Auftritte in dieser Saison. Doch sein Kontrahent war kein geringerer als Phil „The Power“ Taylor, der am Ende mit seinem Average zwar knapp unter 100 Punkten blieb, aber souverän und konzentriert agierte. Jedoch ließ der 55-Jährige aus Stoke-on-Trent immer wieder einmal einige Break-Darts bei Anwurf seines englischen Landsmannes liegen, sodass sich das Spiel, abgesehen von einem Break Taylors (Leg 3) und einem direkten Re-Break von Michael Smith (Leg 4), bis zum Spielstand von 5:5 hochschaukelte. Im Anschluss schaltete Taylor nochmals einen Gang höher und breakte Michael „Bully Boy“ Smith auf unnachahmliche Art und Weise zum 6:5. Um seine Minimalchance aufrecht zu erhalten musste Smith das letzte Leg gegen den Anwurf des 16-maligen Weltmeisters gewinnen. Und tatsächlich gelang ihm sein drittes Maximum der Partie und stellte sich die Doppel 20 um zu einem möglichen 6:6 auszuchecken. Jedoch schien „The Power“ nicht an der dritten Punkteteilung in Folge (Spieltag 7: 6-6 gegen Michael van Gerwen; Spieltag 8: 6-6 gegen Peter Wright) interessiert, sodass er 124 auf Bull auscheckte und das Spiel mit 7:5 für sich entscheiden konnte. Gleichbedeutend hiermit übernahm er die Tabellenführung der Premier League Darts, während die Debüt-Saison für den talentierten Michael Smith an diesem Abend ein Ende fand.

Statistiken2

Peter Wright – Dave Chisnall 7:5

Auch der Vorjahreshalbfinalist muss nach der Judgement Night zuschauen: Dave Chisnall

Im anschließenden Match galt es für den letztjährigen Halbfinalisten und Hauptrundenzweiten, Dave Chisnall, ein frühes Ausscheiden nach der Judgement Night abzuwenden. Nach einem Whitewash gegen Robert Thornton an Spieltag 1, konnte „Chizzy“ keinen weiteren Erfolg mehr verbuchen, obwohl er teilweise starke Averages zeigte, wie beispielsweise bei seiner Niederlage gegen Phil Taylor. Mit drei Zählern musste der 35-Jährige aus St Helens mindestens einen Punkt gegen „Snakebite“ Peter Wright holen, um Druck auf den nach ihm spielenden Robert Thornton aufzubauen. Für Wright hingegen, der famos in die diesjährige Premier League Darts Saison gestartet war, galt es den Kontakt an die Top 4 aufrecht zu erhalten. Und der 45-jährige Schotte fand früher zu seinem Spiel und breakte Chisnall direkt zu Beginn. „Chizzy“ schien der Druck etwas zuzusetzen, sodass er zu keinem Zeitpunkt zu seinem großen Potenzial und dem damit verbundenen, starken A-Game finden konnte. So lief er trotz einiger aufblitzenden Highlights, beispielsweise ein 102er-Finish zum 3:4 in den Legs, über die gesamte Partie einem Rückstand hinterher. Kurze Zeit später konnte „Snakebite“ Peter Wright auf 6:3 davonziehen, sodass Chisnall gezwungen war alle verbleibenen Legs zu gewinnen, um noch eine Chance auf einen Verbleib in der Premier League Darts zu besitzen. Tatsächlich kämpfte er sich auf 5:6 heran, wobei sein 10 Jahre älterer Gegner einige Matchdarts ungenutzt ließ. Im letzten Leg der Partie startete der Masters-Finalist des Jahres 2016 (Dave Chisnall) stark, verlor jedoch beim Übergang in den Finish-Bereich an Präzision, sodass sich schließlich Peter Wright das Leg, und damit den Sieg holen konnte. Während Peter Wright Anschluss an die ersten Vier der Tabelle hält, ist die Premier League Darts Saison 2016 für Dave Chisnall nach Spieltag 9 beendet.

Statistiken3

Robert Thornton – Adrian Lewis 4:7

Trotz eigener Niederlage weiterhin mit dabei: Robert Thornton

Nach den Ergebnissen des Abends stand bereits vor der Partie fest, dass „The Thorn“ Robert Thornton auch nach diesem Spieltag noch in der Premier League Darts vertreten sein würde. Dies nahm natürlich Spannung und Brisanz aus der Partie mit „Jackpot“ Adrian Lewis. Zu Beginn schien der 48-jährige Thornton locker und befreit in das Spiel zu starten, schnappte sich seinen Anwurf zum 1:0 in den Legs und erspielte sich einige Möglichkeiten zum Break im darauffolgenden Leg. Jedoch ließ der World Grand Prix Sieger des vergangenen Jahres diese Chancen liegen, was der back-to-back-Weltmeister der Jahre 2011 und 2012, Adrian Lewis, zu bestrafen wusste. So gelang das erste Break der Partie auch dem 31-jährigen Engländer, der auf diese Weise mit 2:1 inden Legs in Führung ging. Im weiteren Verlauf der Partie zeigten sich beide Spieler ziemlich souverän bei eigenem Anwurf, sodass das frühe Break vom diesjährigen Weltmeisterschafts-Finalisten über die gesamte Distanz Bestand hatte. Lediglich beim Stand von 4:5 aus der Sicht von Robert Thornton eröffnete sich, für den in Ayrshire geborenen Schotten, die Chance sich den Anwurf seines 17 Jahre jüngeren Gegners zu holen. Doch auch diese Chance konnte er nicht nutzen, sodass sich kurze Zeit später „Jackpot“ Adrian Lewis, der sich an diesem Abend vor allen Dingen auf seine starke Checkout-Quote verlassen konnte, mit einem weiteren Break den 7:4 Erfolg sichern konnte. Damit bleibt er weiterhin unter den Top 4 der Tabelle und auf Playoff-Kurs. Robert Thornton hingegen wird wohl in den kommenden Wochen keine Chance mehr auf das Erreichen der Playoffs haben, dennoch ist das Überstehen der Judgement Night nach seinem schwächeren Start in diese Premier League Darts Saison bereits eine beeindruckende Leistung.

Statistiken4

Raymond van Barneveld – Michael van Gerwen 6:6

Lieferten sich erneut einen packenden und hochklassigen Schlagabtausch: Raymond van Barneveld und Michael van Gerwen

Zum Abschluss dieses Premier League Abends durften sich die Fans in Cardiff auf das Duell der beiden besten niederländischen Darts-Spieler freuen. Zugleich war es die Neuauflage des Weltmeisterschaftsachtelfinales, in dem Raymond van Barneveld in einem packenden und elektrisierenden Match seinen Landsmann Michael van Gerwen schlagen konnte. MVG wollte dabei, nach dem Erfolg von Taylor und zuletzt zwei eigenen Remis, die Tabellenführung mit seinem sechsten Sieg der laufenden Premier League Darts Saison zurückerobern, wohingegen „Barney“ zwei Punkte einfahren wollte, um in Schlagdistanz zu den für die Playoffs berechtigenden Plätzen zu bleiben. Und genauso agierte der 48-jährige aus Den Haag auch und zauberte eine fantastische Leistung ans Oche. Nachdem sich „Mighty Mike“ das erste Leg gegen den Anwurf mit einem 86er-Checkout sicherte, gewann der PDC-Weltmeister des Jahres 2007 und Premier League Darts Champion 2014 vier Legs in Folge. Dabei scorte er außergewöhnlich, ließ zu diesem Zeitpunkt wenige Möglichkeiten auf die Doppel liegen und wirkte voll fokussiert und angriffslustig. Jedoch steigerte sich die Nummer 1 der Welt, Michael van Gerwen, kontinuerlich und blieb zu jedem Zeitpunkt der Partie ruhig. So entwickelte sich ein hochklassiges Spiel zwischen den beiden Niederländern, in dem van Barnveld, trotz eines gut aufgelegten van Gerwen, das Break bis hin zu einer 6:3 Führung transportieren konnte. Nachdem sich der PDC Player of the Year 2015, Michael van Gerwen (zusammen mit Gary Anderson), seinen Anwurf schnappte, besaß Raymond van Barneveld einen Matchdart auf die Doppel 16. Jedoch verpasste er das Doppel und so schnappte sich Michael van Gerwen im Stile eines Weltranglistenersten das Leg zum 5:6 und tütete nach einem famosen Folgeleg das 6:6 ein und beendete ein atemberaubendes Spiel zwischen den beiden Landsleuten. Damit konnte er zugleich die zweite Saisonniederlage abwenden, musste aber nach dem dritten Unentschieden in Serie die Tabellenführung an Phil Taylor abgeben. Raymond van Barneveld hingegen rangiert mit nunmehr sieben Zählern auf dem siebten Platz der Tabelle und benötigt einen ähnlichen Run wie im vergangenen Jahr, um nach Spieltag 15 einen der ersten vier Plätze zu belegen.

Statistiken5

 

Am kommenden Donnerstag gastiert die PDC Premier League Darts in Sheffield.
Dann steht der 10.Spieltag mit den nun noch acht verbliebenen Spielern an.
In den kommenden Wochen spielen an einem Abend zwei Spieler je zwei Spiele.
Als erstes sind hier in der kommende Woche Phil Taylor und James Wade an der Reihe.

InstagramSportimientoSpieltag10PremierLeagueDarts2016
Sportimiento berichtet natürlich weiterhin für euch über die Premier League Darts 2016.
Also bleibt uns und dem Darts treu.

In diesem Sinne: Game on !

Euer Sportimiento

 

Premier League Darts – Spieltag 4

In Aberdeen stand gestern der 4. Spieltag der Premier League Darts 2016 auf dem Programm. Und wir alle sollten Zeuge eines unvergesslichen Abends in der Geschichte der Sportart Darts werden. Michael van Gerwen drehte auf unnachahmliche und zugleich unbeschreibbare Art und Weise auf und sicherte sich in der GE Oil & Gas Arena im nordöstlichen Schottland den neuen TV Average Rekord. War dies zweifelsfrei das Highlight des gestrigen Abends, hielten auch die übrigen Partien Einiges bereit und entzückten dies Darts-Fans weltweit. Sportimiento blickt im Folgenden auf den 4. Spieltag der Premier League Darts 2016 zurück.



 

Adrian Lewis – James Wade 7:5

Mit „Jackpot“ Adrian Lewis, und „The Machine“ James Wade, betraten die aktuelle Nummer 3 und 5 der PDC Order of Merit um kurz nach 8 Uhr (Deutscher Zeit) die Bühne, um den Spieltag zu eröffnen. In diesem wollte der Back-to-Back-Weltmeister von 2011 und 2012, Adrian Lewis, seinen dritten Sieg der laufenden Saison einfahren, nachdem er in der vergangenen Woche erstmalig in dieser Premier League Runde verloren hatte (4:7 gegen Michael van Gerwen). Sein ein Jahr älterer Kontrahent, der aus Aldershot kommende James Wade, hingegen versuchte nach zwei Niederlagen (1:7 gegen Phil Taylor, 4:7 gegen Peter Wright) seinerseits wieder in die Erfolgsspur zu finden. Tatsächlich gelang dem Premier League Darts Champion des Jahres 2009 der bessere Start in die Partie und nach einem frühen Break ging „The Machine“ mit 2:0 in den Legs in Führung. Doch Lewis war nicht lange um eine passende Antwort verlegen und konterte seinerseits mit zwei Leggewinnen in Folge. Fortan entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem überraschenderweise Wade am Ende der Partie eine 180 mehr als sein Gegner verbuchen konnte. „The Machine“ trat hoch konzentriert und fokussiert auf und schnappte sich erneut ein Break um mit 5:3 in Führung zu gehen. Eine Vorentscheidung war dies mitnichten, denn „Jackpot“ hielt dagegen und schaltete einen Gang höher. So gewann er drei Legs in Serie und das entscheidende zwölfte Leg sollte über den Ausgang dieser Partie entscheiden. In diesem zeigten beide Akteure ein wenig „Double Trouble“ und verpassten mehrere Darts auf die Doppel, was ihre bis dahin gute Checkout-Quote „zunichte machte“. Im „Madhouse“ angelangt, war es schlussendlich Adrian Lewis der als Erstes eines der 8mm breiten Felder traf und das Spiel mit 7:5 für sich entscheiden konnte. Mit einem 3-Dart-Average von 99,55 Punkten zeigte der 31-Jährige aus Stoke-on-Trent eine ansprechende Leistung und konnte mit dem knappen Erfolg über seinen Landsmann (dessen Average am Ende bei 97,27 stand) seine gute Position in der Tabelle der Premier League Darts 2016 verteidigte. Für James Wade hingegen war es eine ärgerliche und durchaus vermeidbare Niederlage, welche für ihn zugleich die Dritte in Folge bedeutete.


Gary Anderson – Raymond van Barneveld 7:3

In der zweiten Partie des Abends traf der schottische Weltmeister, und amtierende Premier League Darts Champion, Gary Anderson auf den fünffachen Weltmeister Raymond van Barneveld. Das Publikum im schottischen Aberdeen war bereits beim „Walk-On“ ihres schottischen Weltmeisters (Einlaufmusik: „Jump around“ von House of Pain“) auf Betriebstemperatur und empfing „The Flying Scotsman“ lautstark und frenetisch. Für diesen stand nach zwei Niederlagen aus zwei Spielen (4:7 gegen Michael van Gerwen, 4:7 gegen Phil Taylor) ein eminent wichtiges Spiel gegen „Barney“, der seinerseits mit zwei Siegen aus drei Spielen gut in die Premier League Darts Saison gefundet hatte, auf dem Plan. Diese Umstände schienen den schottischen Back-to-Back-Weltmeister von 2015 und 2016 jedoch nur mehr zu motivieren, sodass er zum Jubel der schottischen Fans, das erste Leg mit dem Bullseye auscheckte. Doch sein Gegenüber, der 48-Jährige van Barneveld, hielt hervorragend dagegen und vergab beim Stand von 2:2 einen Dart auf „Tops“ für das Break. Sogleich war Gary Anderson zur Stelle und schnappte sich seinen Aufschlag, in einer Partie die sich auf einem hohen Niveau bewegte. Im Folgenden ließ „Barney“ etwas nach in seinem Spiel, während der 45-Jährige Schotte noch mehr Sicherheit und Rhythmus in seinem Spiel fand und fortan das Heft des Handelns peu a peu übernahm. Dem Break zum 4:2 ließ der Mann aus Eyemouth unmittelbar das 5:2 folgen. Sein aus Den Haag stammender Gegenüber konnte sich mit einem guten achten Leg Selbiges sichern, doch im Anschluss war es Gary Anderson der seine formidable Leistung (103,34 3-Dart-Average) krönte und sich mit diesem Erfolg seine ersten Punkte in der laufenden Saison sichern konnte. Für van Barneveld, der ebenfalls eine mehr als ansprechende Leistung zeigte und am Ende bei einem Average von 98,89 Punkten stand, war es hingegen die zweite Niederlage.


Michael van Gerwen – Michael Smith 7:1

Das dritte Spiel des Abends sollte das Highlight des Selbigen werden. Als die Nummer 1 der Welt, „Mighty Mike“, und die aktuelle Nummer 8 der Welt, Michael „Bully Boy“ Smith, auf die Bühne kamen, konnte noch keiner in der ausverkauften GE Oil & Gas Arena ahnen, an welch beeindruckender und historischer Leistung sie im Nachfolgenden teilhaben würden. Denn was der 26-Jährige Niederländer aus Boxtel ans Oche brachte, grenzte an Perfektion und Unmenschlichkeit. MVG gewann die ersten sechs Legs in sagenhaften 11, 12, 11, 12, 10 und 10 Darts! Sein 3-Dart-Average stand zu diesem Zeitpunkt bei 137,28 Punkten! Für den noch auf seinen ersten Sieg in der laufenden Premier League Darts Saison wartenden Michael Smith blieb, fast schon logischerweise, an diesem Abend nur die Rolle des Zuschauers, was jedoch nicht an ihm, sondern einzig und allein an der aberwitzigen Vorstellung von Michael van Gerwen lag. (Spätestens) nach sechs Legs war nicht nur der Ausgang der Partie quasi entschieden, sondern auch ein neuer TV Average Rekord war zum Greifen nahe. Diesen besaß bis dato Phil Taylor mit 118,66 Punkten aus dem Jahr 2010. Als MVG im siebten Leg mit drei Darts und 36 Punkten Rest ans Oche trat, hätte er die Partie mit einem Average von über 130 (!) Punkten beenden können, doch er vergab alle Würfe. Dies ließ einerseits seinen Average sinken und andererseits nutzte der „Bully Boy“ Michael Smith die äußerst seltene Gelegenheit und checkte 116 Punkte mit „Tops“ aus und verhinderte damit einen „Whitewash“. Im folgenden Leg jedoch konnte Michael van Gerwen die Partie beenden und stand am Ende bei einem fabelhaften 3-Dart-Average von 123,40 Punkten, womit er sich den neuen TV Average Rekord sichern konnte. An dieser Stelle möchte auch Sportimiento seinen Hut vor dieser unglaublichen Leistung ziehen. Beinahe nebensächlich gilt es zu erwähnen, dass sich van Gerwen mit dem dritten Sieg in Serie auf den zweiten Platz der Tabelle vorarbeitete, während es für Michael Smith die vierte Niederlage im fünften Spiel war. Für den Premier League Darts Debütanten dürfte das Spiel gegen Raymond van Barneveld in der kommenden Woche ein sehr wichtiges werden.


Phil Taylor – Dave Chisnall 7:5

Wie sollte es nach diesem Höhepunkt weitergehen? Mit Taylor und Chisnall! Und scheinbar ließen sich beide Akteure von dem zuvor geschehenen anstecken und duellierten sich auf einem außergewöhnlichen Niveau. Nachdem beide Spieler ihren ersten Anwurf halten konnten, war es „Chizzy“ der als Erster ein Break schaffte und mit 2:1 in Führung ging. Er schaffte im nachfolgenden vierten Leg ebenso Selbiges zu bestätigen und mit 3:1 in Führung zu gehen.Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Partie bewegten sich sowohl Chisnall, als auch der Rekordweltmeister aus Stoke-on-Trent, auf einem exorbitant starken Niveau. „The Power“ schien dabei weder der 1:3 Rückstand in den Legs, noch der zuvor „verlorene“ TV Average Rekord aus der Bah  zu werfen, ganz im Gegenteil. Der 55-Jährige drehte mehr und mehr auf und warf zweimal sechs perfekte Darts. Zudem gelangen dem sechsmaligen Premier League Sieger drei Lewggewinne in Serie, sodass er mit 4:3 in Führung gehen konnte. Auch im Folgenden war das Spiel eng und umkämpft, zuweilen schien es als würden sich „The Power“ und „Chizzy“ gegenseitig hochschaukeln, als Beide nach acht Legs bei einem 3-Dart-Average von knapp 118 Punkten standen. Da sich beide Spieler zudem äußerst treffsicher auf die Doppel zeigten (Sowohl Phil Taylor als auch Dave Chisnall standen am Ende bei einer Checkout-Quote von 50%), kam es fast folgerichtig zu einem entscheidenden zwölften Leg, welches der 35-jährige Chisnall beginnen durfte. Damit war für den Mann aus St. Helens das zweite Unentschieden nacheinander möglich (6:6 gegen Michael Smith). Doch Phil „The Power“ Taylor schien sich nicht mit einem Unentschieden abfinden zu wollen und stand nach 9 Darts bei 41 Punkten Rest. Allerdings verpasste er mit zwei Matchdarts die Doppel 16 äußerst knapp, sodass „Chizzy“ doch die Gelegenheit bekam sich seinen vierten Punkt in der laufenden Premier League Darts Saison zu sichern. Doch auch Dave Chisnall vergab zwei Darts auf die Doppel 20, und so konnte sich Phil Taylor mit der Doppel 8 doch den Sieg und weitere zwei Punkte holen. Am Ende stand der erfolgreichste Dartsspieler aller Zeiten bei außergewöhnlichen 115,25 Punkten im Schnitt, während sich Dave Chisnall trotz eines 3-Dart-Averages von 109,63 Punkten geschlagen geben musste. Während sich „The Power“ den dritten Erfolg in Folge schnappte und sich unter den ersten Vier der Tabelle festigt, musste Chisnall die zweite Niederlage einstecken und steht aktuell auf Rang 7 der Tabelle.


Peter Wright – Robert Thornton 6:6

Zum Abschluss dieses spektakulären Abends, bekamen die schottischen Fans in Aberdeen noch das Duell zweier Landsleute zu sehen. Der Tabellenführer Peter „Snakebite“ Wright, traf hierbei auf den bis zu diesem Spieltag Letzten der Tabelle, „The Thorn“ Robert Thornton. Beide Spieler schafften es in der Anfangsphase souverän ihre Anwürfe durch zu bringen, wobei „Snakebite“ mehr Druck auf den Anwurf seines knapp drei Jahre älteren Landsmannes ausüben konnte und unter Anderem einen Breakdart auf die Doppel 20 ungenutzt ließ. Robert Thornton, der World Grand Prix Sieger des vergangenen Jahres, der sich bereits in der vergangenen bei seiner knappen 5:7 Niederlage gegen Raymond van Barneveld stark verbessert zu seinem Spiel am ersten Spieltag gegen Dave Chisnall zeigte (0:7), hielt sehr gut dagegen und konnte sich im neunten Leg gar das Break zum 5:4 schnappen, nachdem Wright sieben Darts ohne Triple spielte. „The Thorn“ konnte sich auch das darauffolgende Leg bei eigenem Anwurf holen, sodass sich der 48-Jährige aus Ayrshire bereits zu diesem Zeitpunkt über seinen ersten Punkt der laufen Premier League Darts Saison freuen konnte. Doch „Snakebite“ Peter Wright, der am Ende sowohl die bessere Checkout-Quote (60% zu 50% von Robert Thornton), als auch den besseren 3-Dart-Average (98,45 Punkte zu 91,98 Punkte) aufweisen konnte, gab sich noch nicht geschlagen. Erst schnappte sich der 45-Jährige, in Livingston geborene und in Lowestoft (England) wohnende, das 5:6 in den Legs, wobei Robert Thornton einen Matchdart auf die Doppel 20 verpasste. Wenig später attackierte die aktuelle Nummer 6 der Welt (Peter Wright) erfolgreich den Anwurf der Nummer 7 der PDC Order of Merit (Robert Thornton) und konnte sich somit noch das Unentschieden sichern. Damit bleibt „Snakebite“ bislang ungeschlagen und mit 7 Zählern weiterhin auf Platz 1. Für seinen Gegenüber, Robert Thornton, war es der erste Punkt der laufenden Saison, mit dem er auch an Michael Smith vorbeizog und momentan auf Rang 9 positioniert ist.

Die Spielzusammenfassung im Video für das Spiel zwischen Peter Wright und Robert Thornton folgt noch.


Vollständige Tabelle Premier League Darts 2016


 

Hinter uns liegt ein unglaublicher und unvergesslicher Abend Darts hinter uns. Was die aktuell zehn besten Spieler der Welt gestern zeigten, war abermals eine herausragende Werbung für die wunderbare Sportart Darts. Bereits nächste Woche Donnerstag geht es mit dem 5. Spieltag der Premier League Darts in der Westpoint Arena in Exeter weiter. Außerdem stehen an dem darauffolgenden Wochenende die UK Open 2016 auf dem Programm. Wir dürfen uns also schon wieder auf jede Menge tolle Momente Darts freuen. Wir berichten natürlich weiterhin für Euch. Wir hoffen außerdem, dass euch unsere neue Website-Optik gefällt und freuen uns über jedes Feedback eurerseits. Facebook, Instagram, oder auch in der Kommentarfunktion direkt hier auf dieser Seite, eure Meinung ist uns stets wichtig.

In diesem Sinne:

Game on !

Euer Sportimiento

 

PDC Darts WM – Specialreihe

Die PDC Darts Weltmeisterschaft naht weiterhin unaufhaltsam. Für alle Darts-Liebhaber heißt es: Nur noch dreimal schlafen! Sportimiento bringt euch daher heute einen weiteren besonderen Moment in der Historie der Weltmeisterschaft nahe. Im letzten Artikel blickten wir zurück auf den ersten 9-Darter im Rahmen des Turnieres (2009) von Raymond van Barneveld. Das perfekte Spiel auf der Bühne des Alexandra Palace in London. Doch wie wäre es mit zwei 9-Dartern hintereinander? Dies gab bis heute noch nie, doch bei der PDC Darts WM 2013 sorgte die heutige Nummer 1 der Welt – Michael van Gerwen – mit 17 (!) perfekten Darts nacheinander für einen historischen Moment und verpasste nur denkbar knapp zwei aufeinanderfolgende perfekte Spiele. Reisen wir also zurück in das Halbfinalspiel von Michael van Gerwen und James Wade am 30.12.2012.

Spielte bei der PDC Darts WM 2013 17 perfekte Darts und ist aktuell der beste Dartsspieler der Welt: Michael van Gerwen

Nachdem sich der damals 23-jährige Michael van Gerwen in der Runde zuvor in einer packenden Partie mit 5:4 in den Sätzen gegen den amtierenden Champion Adrian Lewis durchsetzen konnte, wartete im Londoner Alexandra Palace mit James Wade die Nummer 3 der Setzliste, welcher sich seinerseits im Viertelfinale ebenso umkämpft und knapp gegen Wes Newton behaupten konnte. „Mighty Mike“ gelang mit dem Halbfinaleinzug bei der PDC Darts WM 2013 – in das er als Nummer 7 der Setzliste ging – bei seiner sechsten Teilnahme sein bis dahin bestes Resultat. Für viele Experten ging der junge Niederländer aus Boxtel als Anwärter auf den Gewinn des Titels in das Turnier, schließlich spielte MVG ein starkes Jahr und konnte vor allem in der zweiten Hälfte des Tour-Jahres einige beeindruckende Ergebnisse erzielen. So konnte er beim World Grand Prix 2012 auch seinen ersten Major-Titel gewinnen. Sein Gegenüber – James Wade – ist auch heute noch einer der Spieler, die sich stets auf der Liste potenzieller Titelkandidaten befinden und welcher bei der PDC Darts WM 2013 seine dritte Halbfinalteilnahme erreichen konnte. In der Vorschlussrunde sollte aber jedes Mal Endstation für „The Machine“ sein. Besonders bitter, aus der Sicht des heute 32 Jahre alten Mannes aus Aldershot, war zweifellos die 5:6 Niederlage im Halbfinale der vorherigen PDC Darts WM, als er gegen den späteren Back-to-Back-Weltmeister Adrian Lewis bereits mit 5:1 in den Sätzen geführt hatte und sich dennoch im Anschluss geschlagen geben musste.

Konnte bis heute dreimal das Halbfinale der PDC Darts WM erreichen und ist seit Jahren der beste Linkshänder bei der PDC: James Wade

Gehen wir also rein in die Partie zwischen Michael van Gerwen und James Wade am 30.12.2012. Es war „Mighty Mike“ der den besseren Start in die Partie schaffte und sich schnell eine 3:1 Führung in den Sätzen erspielen konnte. Im fünften Satz schien es dann, als würde „The Machine“ sich problemlos den Satzgewinn sichern können, nachdem er bereits mit 2:0 in den Legs in Führung ging und nur noch ein weiteres Leg benötigte. Doch was sich in den darauffolgenden knapp 120 Sekunden abspielen sollte, war schlichtweg purer Darts-Wahnsinn. MVG hämmerte einen perfekten Dart nach dem Anderen in das Board und brachte den Ally Pally in Ekstase. Hinsetzen. Fertig machen. Genießen.

Michael van Gerwen warf somit den zweiten 9-Darter bei der PDC Darts WM 2013 – nachdem dies zuvor bereits „Over The Top“ Dean Winstanley gelungen war – und verpasste nur denkbar knapp das zweifach perfekte Spiel in aufeinanderfolgenden Legs. Überhaupt konnte bis heute nur Phil Taylor zwei 9-Darter in einer Partie werfen, als er dies im Premier League Finale 2010 (ebenfalls gegen James Wade) zeigte. MVG gelang jedoch einer von bis heute acht 9-Dartern bei der PDC Darts WM, wobei es in den letzten drei Jahren mindestens ein perfektes Spiel während der Weltmeisterschaft zu bestaunen gab. Zurück zu dem Spiel, in dessen weiteren Verlauf der Niederländer seine früh erspielte 2-Satz-Führung nicht mehr aus der Hand gab, auch wenn James Wade alles versuchte in die Waagschaale zu legen. Jedoch erreichte er mit einem Drei-Dart-Average von 87,37 Punkten nicht sein Topniveau, was sein Gegenüber auszunutzen wusste und seinerseits mit einem Average von 97,87 Punkten die Kontrolle über das Match zu jeder Zeit behielt. So konnte die heutige Nummer 1 der PDC kurze Zeit später die Partie beenden und wurde durch den 6:4 Erfolg der zweitjüngste Finalist in der Geschichte der PDC Darts WM (nach Kirk Shepherd, der bei seinem überraschenden Finaleinzug im Rahmen der PDC Darts WM 2008 gerade einmal 21 Jahre alt war). Zwar verlor er ein hochklassiges Finale am Neujahrstag gegen Phil Taylor mit 4:7 in den Sätzen, dennoch spielte sich Michael van Gerwen fortan unaufhaltsam in und an die Spitze der Weltrangliste. Bereits ein Jahr nach der Finalniederlage konnte er seinen ersten WM-Titel gewinnen und geht nach einem unfassbar starken Jahr 2015 als absoluter Topfavorit in die 23. Auflage der PDC Darts WM.

Wir freuen uns wohl genau wie ihr auch auf den Beginn der Weltmeisterschaft am Donnerstag um 20 Uhr. Wer sich nochmal die Paarungen der ersten Runde (und auch der Vorrunde) anschauen möchte, kann dies auf unserer Turnierübersicht der ersten Tage tun. Außerdem entsteht für die PDC Darts WM 2016 eine Rubrik „Sportimientos Tippecke“, in der wir für jedes Spiel des Tages einen Tipp bezüglich des Ausgangs abgeben und uns bereits sehr über eure Einschätzungen und Meinungen freuen.

In diesem Sinne:

Game on!

Euer Sportimiento

PDC Darts WM – Specialreihe

In wenigen Tagen ist es soweit – die 23. PDC Darts Weltmeisterschaft beginnt im Londoner Alexandra Palace. Um die Wartezeit zu überbrücken, haben wir uns für euch eine PDC Darts WM-Specialreihe überlegt. Hierin blicken wir bis zum Beginn des Turnieres auf außergewöhnliche, spannende und historische Augenblicke des größten Darts-Turnieres der Welt zurück. Beginnen wollen wir möglichst perfekt. Daher liegt es nahe sich dem ersten bei der PDC Weltmeisterschaft geworfenen 9-Darter zu widmen. Sportimiento „reist“ dafür zurück in das Jahr 2009. In das Viertelfinalspiel der beiden niederländischen Weltmeister Raymond van Barneveld und Jelle Klaasen am 02.01.2009.

Schrieb bei der PDC Darts WM 2009 ein Stück Dartsgeschichte: Der Niederländer Raymond van Barneveld

Obgleich die PDC mit der World Darts Championship 2009 bereits in ihre 16.Auflage ging, wartete die Dartsport-Welt noch „sehnsüchtig“ auf das erste perfekte Spiel im Rahmen des Turnieres. Doch bekanntlich scheint jede Serie ein Ende zu haben, so auch die Absenz des 9-Darters auf der Bühne des Londoner Alexandra Palace. Bei der vom 19.Dezember 2008 bis zum 4.Januar 2009 ausgetragenen Weltmeisterschaft, die mit insgesamt 740.000£ Preisgeld das bis dato lukrativste Turnier in der Historie der Sportart war, trafen sich am 2.Januar die beiden Niederländer Raymond van Barneveld und Jelle Klaasen zu ihrem Viertelfinalspiel.Klaasen, dessen damaliger Spitzname „Jelle de Snelle“ – in Anlehnung an seinen temporeichen Wurfstil – war (bis 2014 dann „The Matador“, aktuell „The Cobra“), konnte sich knapp drei Jahre zuvor mit seinem Finalerfolg über eben jenen Raymond van Barneveld, bei der World Professional Darts Championship der BDO, zum jüngsten Titelträger aller Zeiten krönen.

Erreichte bei der PDC Darts Weltmeisterschaft 2009 sein bisher bestes Ergebnis bei selbigem Turnier: Jelle Klaasen

Nach Siegen über Colin Lloyd, Jan van der Rassel und Andy Hamilton wartete im Viertelfinale dann sein Landsmann, und PDC Darts Weltmeister von 2007, Raymond van Barneveld. „Barney“, der als Nummer 2 der Setzliste in den Höhepunkt eines jeden Dartsport-Jahres ging, erreichte seinerseits das Viertelfinale nach Erfolgen über Mark Stephenson, Wes Newton und Ronnie Baxter. Bei der tradierten Viertelfinaldistanz über fünf Gewinnsätze war es Raymond van Barneveld der seine Favoritenrolle von Beginn an ausfüllte. Der am 20.April 1967 in Den Haag geborene van Barneveld, der auch den Spitznamen „The Man“ trägt, erarbeite sich nach und nach eine komfortable 4:1 Führung in den Sätzen und war somit nur noch einen Satz von dem Erreichen des Halbfinals entfernt. Doch der Höhepunkt des Abends sollte im zweiten Leg des sechsten Satzes erreicht werden. Nachdem Klaasen sich das Eröffnungsleg in Selbigem schnappte, schrieb „Barney“ Dartsgeschichte. Das erste perfekte Spiel. 9 Darts. 501 Punkte. Der Alexandra Palace tobte. Genug der Worte an dieser Stelle. Hinsetzen und genießen.

Mit diesem perfekten Spiel sicherte sich Raymond van Barneveld zudem 20.000£ Preisgeld. Wenige Augenblicke nach dem 9-Darter, konnte der heute 48-Jährige die Partie mit 5:1 für sich entscheiden. „Barney“ sollte erst im Finale von seinem Rivalen Phil Taylor gestoppt werden, der in Selbigem einen Rekord für den höchsten Average in einem Finale aufstellen sollte (110.94). Jedoch sorgte Raymond van Barneveld am 02.01.2009 für einen Gänsehautmoment in der Historie der Sportart Darts. Dabei konnte „The Man“ bereits am 22.03.2006 im Duell mit Peter Manley für den ersten 9-Darter der Premier League Darts sorgen. Es war auch der Erste im deutschen Fernsehen (damals DSF, heute Sport1) live übertragene. Nur ein Jahr später ließ der Niederländer im Duell mit dem Nordiren Brendan Dolan den zweiten 9-Darter bei der PDC Darts Weltmeisterschaft folgen. Bis heute kamen noch fünf weitere hinzu, was das beständig steigende Niveau auf dem PDC Circuit unterstreicht. Diesem dürfen wir uns wieder ab dem 17.12 im Londoner Alexandra Palace erfreuen, wenn die PDC Darts Weltmeisterschaft 2016 startet. Bis dahin haben wir noch einige Momente aus unserer Rubrik „PDC WM – Specialreihe“ für euch. Also schaut auch weiterhin auf Sportimiento vorbei.

In diesem Sinne:

Game on!

Euer Sportimiento

Players Championship Finals 

Die Players Championship Finals liegen hinter uns. Am vergangenen Wochenende kämpften die Top 32 der Pro Tour Order of Merit im Butlins Ressort im südwestlich in England gelegenen Minehead um den Titel und 65.000 Pfund Preisgeld für den Sieger. Am Ende siegte erneut der aktuell beste Dartsspieler der Welt – Michael van Gerwen demonstrierte ein weiteres Mal seine Ausnahmestellung und fuhr den vierten Major-Turniersieg in Folge ein (European Darts Championship, Grand Slam of Darts , World Series of Darts Finals). Außerdem krönte sich Max Hopp zum ersten deutschen Junioren-Weltmeister, in dem er das World Youth Championship Final gegen seinen englischen Gegner Nathan Aspinall knapp und dramatisch gewann. Sportimiento berichtet für euch von dem zurückliegenden Wochenende.

Eilt von Sieg zu Sieg: Der Weltranglistenerste Michael van Gerwen

Zum Turnier

Freitag – 1.Runde 
Um 14h betraten mit Justin Pipe und Vincent van der Voort die ersten beiden Akteure die Bühne in Minehead, welche mit 10.000 Einwohnern die größte Stadt der Exmoor Region ist und direkt an der Westküste Somersets liegt. Die erste Runde der Players Championship Finals wurde über die von den Pro Tour und European Turnieren bekannten Distanz Best-of-11 Legs ausgetragen. Die Zuschauer sollten von Beginn an auf ihre Kosten kommen, so gab es unter anderem das Highlight  mit der Partie zwischen Gary Anderson und Phil Taylor. In dieser intensiven Partie war es schlussendlich der schottische Weltmeister, der sich im entscheidenden Leg den 6:5 Erfolg sicherte und „The Power“ das frühe Ausscheiden zufügte. Darüber hinaus gab es auch die eine oder andere Überraschung zu bestaunen – so schlug beispielsweise Daryl Gurney den Belgier Kim Huybrechts und Jamie Lewis den amtierenden Grand Prix Champion Robert Thornton.

Ergebnisse 1.Runde
Justin Pipe – Vincent van der Voort 1:6
Terry Jenkins – Alan Norris 3:6
Jelle Klaasen – Gerwyn Price 4:6
Benito van de Pas – Stephen Bunting 6:4
Mensur Suljovic – Mervyn King 6:1
Brendan Dolan – Simon Whitlock 2:6
Michael Smith – Jamie Caven 6:3
Kim Huybrechts – Daryl Gurney 2:6
Dave Chisnall – Joe Murnan 6:0
James Wade – Mark Webster 6:3
Adrian Lewis – John Henderson 6:3
Robert Thornton – Jamie Lewis 5:6
Michael van Gerwen – Keegan Brown 6:4
Gary Anderson – Phil Taylor 6:5
Ian White – Raymond van Barneveld 6:5
Peter Wright – Steve Beaton 6:2

Schlug in Runde 1 Mervyn King mit 6:1 und schaffte es bis ins Halbfinale der Players Championship Finals: „The Gentle“ – Mensur Suljovic

Samstag – Achtelfinale
Am zweiten Turniertag standen die Achtelfinalspiele der Players Championship Finals auf dem Programm. Die Distanz betrug nun 10 Gewinnlegs. Eröffnet wurde der Kampf um den Einzug in das Viertelfinale mit der Partie des in Wien lebenden Mensur Suljovic und dem „Bully Boy“ Michael Smith. Überraschend deutlich konnte dabei der in 2015 formidabel aufspielende 43-jährige Suljovic mit 10:3 seinen 18 Jahre jüngeren Kontrahenten schlagen. Auch in der zweiten Runde sollte es neben packenden Spielen die eine oder andere Überraschung geben. So schaltete der junge Niederländer Benito van de Pas die Nummer 7 der PDC Order of Merit – James Wade – mit 10:3 aus. „Big Ben“ zeigte dabei einen Drei-Dart-Average von an die 105 Punkte und ließ seinem Gegenüber keine Chance. Mindestens genauso unerwartet triumphierte am Abend Daryl Gurney über den amtierenden Weltmeister und Sieger der Players Championship Finals des letzten Jahres, Gary Anderson. Nach dem 4:4 durch Anderson, schnappte sich der „Dude“ sechs Legs in Folge und zog in das Viertelfinale ein. Dieses erreichte zum Abschluss des Tages auch Michael van Gerwen mit dem 10:6 Erfolg über seinen guten Freund Vincent van der Voort.

Ergebnisse Achtelfinale
Michael Smith -Mensur Suljovic 3:10
Adrian Lewis – Alan Norris 10:3
James Wade – Benito van de Pas 3:10
Dave Chisnall – Jamie Lewis 10:8
Ian White -Gerwyn Price 10:9
Peter Wright – Simon Whitlock 9:10
Daryl Gurney – Gary Anderson 10:4
Michael van Gerwen – Vincent van der Voort 10:6

Schlug in einer umkämpften und intensiven Partie den Schotten Peter Wright mit 10:9 –  Der Australier Simon Whitlock

Sonntag – Finaltag
In der Nachmittagssession des Sonntags bekamen die Fans im Butlins Ressort, welches in diesem Jahr auch der Austragungsort für die UK Open war und einmal mehr ein Ort fantastischer Stimmung war, die Viertelfinalspiele zu sehen. Den Auftakt bestritten Mensur Suljovic und Ian White, wobei sich „The Gentle“ souverän mit 10:6 durchsetzte und das Halbfinale klar machen konnte. Eine Bestätigung seiner fantastischen Leistungen im Kalenderjahr 2015. Während Adrian Lewis sich mit 10:7 gegen „The Wizard“, Simon Whitlock, durchsetzte, lieferten sich Michael van Gerwen und Dave Chisnall eine Partie auf absolutem Weltklasseniveau. „Chizzy“ brachte eine äußerst starke Performance an das Board, scorte stark und präsentierte sich auch auf die Doppel sicher, jedoch hieß sein Gegner Michael van Gerwen. Die Leistung von Chisnall – der am Ende bei einem Drei-Dart-Average von über 100 Punkten lag – hätte ihm wohl gegen beinahe jeden anderen Gegner auf der Tour den Einzug in das Halbfinale der Players Championship Finals ermöglicht, nicht aber gegen den holländischen Ausnahmespieler. Dieser demonstrierte mit einer fantastischen Leistung seine Stärke und behielt am Ende mit 10:7 die Oberhand. Zum Abschluss der Viertelfinalspiele trafen die beiden „großen Überraschungen“ aufeinander – Benito van de Pas und Daryl Gurney. Letzterer war es, der die Linie in seinem Spiel über die gesamte Dauer des Matches besser fand und mit dem 10:5 Erfolg das erste Major-Halbfinale seiner Karriere erreichen konnte.

Ergebnisse Viertelfinale: 
Mensur Suljovic – Ian White 10:6
Adrian Lewis – Simon Whitlock 10:7
Michael van Gerwen – Dave Chisnall 10:7
Daryl Gurney – Benito van de Pas 10:5

Erreichte das Halbfinale und war die Überraschung des Turnieres: Daryl Gurney

Um 20h begannen dann die Halbfinalspiele, in denen die Distanz nun Best-of-21 Legs betrug. Im ersten Spiel des Abends konnte Adrian Lewis einen ungefährdeten 11:1 Erfolg über Mensur Suljovic feiern. Während „Jackpot“ eine ansprechende Leistung auf der Bühne bot, konnte Suljovic nicht an seine starken vorherigen Leistungen anknüpfen und schied gegen den Back-to-Back-Weltmeister von 2011 und 2012 deutlich aus. Dennoch bleibt unter dem Strich ein weiterer hervorragender Auftritt des Österreichers bei einem Major-Turnier. Ebenso ungefährdet tütete Michael van Gerwen im Anschluss den Einzug in das Finale der Players Championship Finals ein. Gegen den Überraschungshalbfinalisten Daryl Gurney gewann MVG 9 Legs in Folge und gewann deutlich mit 11:2 gegen den 29-jährigen Nordiren.

Ergebnisse Halbfinale:
Mensur Suljovic – Adrian Lewis 1:11
Michael van Gerwen – Daryl Gurney 11:2

Schaffte es bis in das Finale der Players Championship Finals: Adrian Lewis

So kam es um 22:25h zum Finale zwischen der Nummer 1 der Welt – Michael van Gerwen – und der Nummer 5 der Welt – Adrian Lewis. In dem Duell der beiden jüngsten PDC-Weltmeister war es der 26-jährige Niederländer, welcher das Geschehen diktierte. Von Beginn agierte „Mighty Mike“ hochkonzentriert und ließ seinem 4 Jahre älteren Gegner kaum eine Chance. Am Ende setzte sich Michael van Gerwen mit 11:6 in den Legs durch und sicherte sich neben 65.000 Pfund Preisgeld auch den vierten Major-Erfolg in Serie (nach den Erfolgen bei den European Darts Championships, dem Grand Slam of Darts, und dem World Series of Darts Finals). Damit unterstrich er nochmals eindrucksvoll seine Favoritenrolle für die in 17 Tagen beginnende Weltmeisterschaft im Londoner Alexandra Palace.

Ergebnis Finale: 
Michael van Gerwen – Adrian Lewis 11:6


 

World Youth Championship Finals: 

Im Vorfeld der Partie zwischen Michael van Gerwen und Adrian Lewis kam es zu dem Finale der World Youth Championship. In diesem stand mit Max Hopp erstmalig ein deutscher Dartsspieler. Er traf an diesem Abend auf seinen 5 Jahre älteren Kontrahenten Nathan Aspinall, die aktuelle Nummer 91 der PDC Order of Merit. Vom Papier her war der 19-Jährige Hopp, zurzeit auf Position 45 der Weltrangliste geführt, der Favorit im Kampf um den Junioren-Titel und 10.000 Pfund Siegerpreisgeld. Jedoch fand der „Maximiser“ über weite Strecken des Spiels nicht zu seinem A-Game und so entwickelte sich ein intensives und enges Spiel. Beide Akteure brachten, in dem über Best-of-11 Legs ausgetragenen Finale, ihre Anwürfe durch. Hierbei konnte sich Hopp auf seine Checkout-Stärke verlassen, die seine an diesem Abend etwas schwächer als gewohnten Scores kompensierten. Beim Stand von 4:4 in den Legs griff Hopp dann den Aufschlag seines englischen Kontrahenten an, als er sich mit mit 150 geworfenen Punkten 40 Punkte Rest ließ. „The Asp“ – Nathan Aspinall – bewies große mentale Stärke und checkte 90 Punkte auf Bullseye aus. Doch der aus Idstein kommende Deutsche, ließ sich nicht beeindrucken und zeigte in der Endphase der Partie seine besten Darts. Nachdem er seinen Anwurf zum 5:5 sicher durchbrachte und ein entscheidendes 11.Leg erzwang, warf er im letzten Leg des Matches seine erste 180. Nachdem er drei Matchdarts ausließ, bekam jedoch auch der 24-jährige Aspinall seinen Championship-Dart auf Doppel 16, verfehlte diesen jedoch ebenso. Wenige Sekunden später traf der „Maximiser“ seinen insgesamt fünften Matchdart in die Doppel 5 und sicherte sich den Titel des World Youth Champion. Max Hopp ist, als fünfter Titelträger der Junioren-Weltmeisterschaft, nicht nur der erste deutsche Gewinner, sondern auch der Jüngste Youth Champion bisher. Mit dem Erfolg sicherte sich der 19-Jährige, neben den 10.000 Pfund Preisgeld,  auch die Qualifikation für die Weltmeisterschaft und den Grand Slam of Darts in den kommenden beiden Jahren. Außerdem dürfte es dem hochtalentierten „Maximiser“ auch für die anstehende Weltmeisterschaft eine Extra-Portion Selbstbewusstsein vermitteln.

Konnte sich am Sonntagabend mit dem Titel des World Youth Champion krönen: Max Hopp

Nach diesem spannenden und interessanten Wochenende, heißt es für alle Darts-Fans nun: Noch 17 Mal schlafen bis zum Beginn der PDC Weltmeisterschaft am 17.12. ! Um die Wartezeit für euch zu verkürzen, wird Sportimiento im Vorfeld der WM einige Überraschungen und Berichte für euch bereithalten. Also schaut vorbei.

In diesem Sinne:

Game on !

Euer Sportimiento

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Players Championship Finals

[sam id=“3″ codes=“true“] Wenige Tage nach dem World Series of Darts Finals steht mit dem Players Championship Finals am kommenden Wochenende das letzte große Kräftemessen vor Beginn der PDC Darts Weltmeisterschaft (17.12.2015-3.1.2016) auf dem Programm. Im britischen Minehead kämpfen dabei die Top 32 der Pro Tour Order of Merit um den Titel und insgesamt 300.000 Pfund Preisgeld. Außerdem wird im Vorfeld des Finalspiels am Sonntagabend der Junioren-Weltmeister im Endspiel der World Youth Championship ermittelt. Dabei hat Max Hopp die große Möglichkeit sich zum Junioren-Weltmeister zu krönen und der erste Deutsche zu sein, welcher diesen Titel gewinnt. Im Folgenden berichtet Sportimiento über das anstehende und ereignisreiche Wochenende.

Geht als Titelverteidiger in die Players Championship Finals: „The Flying Scotsman“ Gary Anderson
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Zum Turnier:

An den Start gehen die Top 32 der Pro Tour Order of Merit. Diese – auf 12 monatiger Basis berechnete Rangliste – umfasst die erspielten Preisgelder aller Spieler bei den 20 Pro Tour Turnieren, sowie den European Tour Turnieren und dem Abschneiden bei den UK Open Qualifikationsturnieren. Diese besondere Berechnung erklärt somit – teilweise deutliche – Abweichungen zur PDC Order of Merit. Beispielsweise wird Phil Taylor auf Grund seines diesjährig erspielten Preisgeldes bei den miteinbezogenen Turnieren nur auf Position 21 geführt. Andererseits ermöglicht die Pro Tour of Merit – neben der Qualifikation für das Players Championship Finals – vielen Spielern den Start bei den großen Major-Turnieren der PDC wie beispielsweise der Weltmeisterschaft. Bei den Players Championship Finals treten die Spieler in der ersten Runde über die Distanz Best-of-11 Legs an. Die Fans im Butlins Ressort (im südwestlich in England gelegen Minehead) bekommen bei dem seit 2009 ausgetragenen TV-Event attraktive und hochspannende Auftaktpartien zu sehen. Unter Anderem sticht die Neuauflage des WM-Finales von 2015 zwischen Gary Anderson und Phil Taylor hervor. Doch auch einige weitere Paarungen verdeutlichen die hohe Qualität des Turnieres und versprechen Darts der absoluten Spitzenklasse.

Trifft in der ersten Runde auf Gary Anderson: Rekordweltmeister Phil „The Power“ Taylor

Spielplan:
1.Runde – Freitag 27. November (14-18 Uhr)
Justin Pipe – Vincent van der Voort
Terry Jenkins – Alan Norris
Jelle Klaasen – Gerwyn Price
Benito van de Pas – Stephen Bunting
Mensur Suljovic – Mervyn King
Brendan Dolan – Simon Whitlock
Michael Smith – Jamie Caven
Kim Huybrechts -Daryl Gurney
Abendsession (20-24 Uhr)
Dave Chisnall – Joe Murnan
James Wade – Mark Webster
Adrian Lewis – John  Henderson
Robert Thornton – Jamie Lewis
Michael van Gerwen – Keegan Brown
Gary Anderson – Phil Taylor
Ian White – Raymond van Barneveld
Peter Wright – Steve Beaton

TurnierbaumPlayersChampionshipFinals2015

Am Samstag wird dann – wieder in Tag und Abendsession unterteilt – die zweite Runde über die Distanz Best-of-19 Legs gespielt. Am Sonntag – dem Finaltag – werden etwa 4000 Darts-Fans zunächst die Viertelfinalpaarungen (14-18 Uhr) über die gleiche Distanz sehen, ehe von 20-22 Uhr die Halbfinalspiele über die Best-of-21 Legs gespielt werden. Nach dem World Youth Championship Final, steigt dann gegen 22:45 das Finale um den Titel und den Siegercheck in Höhe von 65.000 Pfund. Nachfolgend die komplette Übersicht über die bei der achten Auflage der Players Championship Finals (2011 gab es zwei Finals) ausgeschütteten Preisgelder:

Sieger 65.000 Pfund
Finalist 35.000 Pfund
Halbfinale 17.000 Pfund
Viertelfinale 11.500 Pfund
2. Runde 7000 Pfund
1. Runde 4000 Pfund

 

Der Turnierfavorit:

An dieser Stelle muss unweigerlich der Name Michael van Gerwen fallen. Die 26-jährige Nummer 1 der Welt spielt ein außergewöhnliches Jahr 2015 und konnte sich mit Ausnahme des World Grand Prix (Finalniederlage gegen den Schotten Robert Thornton) und der zurückliegenden Weltmeisterschaft jeden Major-Titel schnappen. Erst an den zurückliegenden beiden Wochenenden konnte er sich mit formidablen Darts und beeindruckender mentaler Stärke den Grand Slam of Darts (16:13 gegen Phil Taylor) und den Erfolg bei den World Series Finals (11:10 gegen Peter Wright) sichern. Dementsprechend geht der Mann aus Boxtel als Topfavorit in das Turnier. Sein härtester Konkurrent um den Sieg dürfte wohl der Sieger der Erstrunden-Partie zwischen Titelverteidiger und Weltmeister Gary Anderson und Phil „The Power“ Taylor sein.

Der Topfavorit bei den Players Championship Finals: Michael van Gerwen

Player to watch:
Michael Smith. Die Nummer 2 der Pro Tour Order of Merit besitzt enormes Potenzial und zeigte es dieses Jahr gerade auf der Pro Tour regelmäßig. In Mühlheim beispielsweise besiegte er in einem furiosen Finale Michael van Gerwen mit 6:2 in den Legs und sicherte sich nach dem Titel 2014 den zweiten Titel beim European Tour Event in Mühlheim. Auch beim Grand Slam of Darts überzeugte der „Bully Boy“ und erreichte das Halbfinale – welches er jedoch deutlich gegen van Gerwen verlor. Dennoch besitzt der 25-Jährige aus St. Helens (Merseyside) die Fähigkeiten jeden Spieler auf dem PDC Circuit an einem guten Tag zu schlagen. Smith – dessen Mentor der Weltmeister Gary Anderson ist – dürfte bei fortschreitender Entwicklung bald noch weiter vorne in der PDC Order of Merit zu finden sein (Aktuell Achter).

„Bully Boy“ Michael Smith möchte sein Talent auch in Minehead zeigen

World Youth Championship Final
Das Finale der U21-Weltmeisterschaft wird zwischen dem Halbfinale und dem Finale der Players Championship Finals (gegen 22 Uhr am Sonntagabend). Über die Distanz Best-of-11 Legs wird dabei der fünfte Titelträger der 2010 initiierten Junioren-WM gesucht (Arron Monk 2011; James Hubbard 2012; Michael Smith 2013; Keegan Brown 2014). Aus deutscher Sicht erfreulich ist die Finalteilnahme von Max Hopp. Der 19-Jährige, welcher sich in diesem Jahr bis auf Platz 45 der Order of Merit vorgespielt hat und mehrmals sein Talent andeutete, ist dabei im Finale gegen Nathan Aspinall (Nummer 91 der PDC Order of Merit) formal der Favorit. Bereits mit der Finalteilnahme ist Max Hopp der erste Deutsche im Finale der World Youth Championship und kann sich zum ersten deutschen Junioren-Dartsweltmeister auf dem PDC Circuit krönen. Das Vermögen dazu hat der „Maximiser“ allemal, am Sonntag wird es für ihn darauf ankommen seine, trotz jungen Alters vorhandenen Erfahrungen auf die Bühne zu bringen und sein A-Game aufzuziehen. Dann erscheint ein Erfolg des Mannes aus Idstein mehr als möglich. Sportimiento auf jeden Fall drückt dem aktuell besten deutschen Darts-Spieler die Daumen.

Kann sich am Sonntag zum World Youth Champion krönen: „Maximiser“ Max Hopp

Ein letztes Warmup vor der am 17.Dezember beginnenden Weltmeisterschaft im Londoner Alexandra Palace erwartet uns also am kommenden Wochenende. Sportimiento berichtet für euch wie gewohnt von dem Geschehen am Oche.

In diesem Sinne:
Allen ein spannendes Darts-Wochenende und natürlich Game On !

Euer Sportimiento

SportimientoImagePaper

 

World Series of Darts

Am vergangenen Wochenende (21. und 22. November) fand das Finale der PDC World Series of Darts statt.  Es war das Erste bei der 2013 ins Leben gerufenen Turnierserie und komplettierte die fünf in diesem Jahr global ausgetragenen World Series of Darts Turniere
(Dubai Darts Masters, Japan Darts Masters, Perth Darts Masters, Sydney Darts Masters, Auckland Darts Masters). Die Krone setzte sich schließlich am Sonntagabend in der ausverkauften Braehad Arena in Glasgow Michael van Gerwen auf, der damit seinem beeindruckenden Jahr ein weiteres Highlight verpasste.


 

Die Fans im schottischen Glasgow sorgten für eine tolle Atmosphäre am Wochenende

Zum Turnier 
Insgesamt traten bei diesem zweitägigen TV-Event 24 Spieler der PDC gegeneinander am Oche an. Das Teilnehmerfeld setzte sich dabei aus den acht qualifizierten Spielern zusammen, welche entsprechend ihrer Leistungen bei den Turnieren im Rahmen der World Series of Darts gesetzt wurden. Dies war die turniereigene Setzliste:

1. Phil Taylor (England)
2. Adrian Lewis (England)
3. Michael van Gerwen (Niederlande)
4. Peter Wright (Schottland)
5. James Wade (England)
6. Raymond van Barneveld (Niederlande)
7. Gary Anderson (Schottland)
8. Stephen Bunting (England)

Lokalmatador Peter Wright ging als Vierter der Setzliste in das Turnier und spielte famos auf


Hinzu wurden 12 Einladungen seitens der PDC ausgesprochen, die es mehreren hoch talentierten jungen Spielern erlaubte am Wochenende in Glasgow an den Start zu gehen. Diese Ehre wurde auch Max Hopp und dem Österreicher Rowby-John Rodriguez zu teil, welche sich mit ansprechenden Leistungen in den zurückliegenden Monaten in den Fokus gespielt haben.

„Little John“ schaffte es ins Achtelfinale des World Series of Darts Finales

Die restlichen vier Startplätze wurden im Rahmen eines Qualifikationsturnieres am 23. Oktober ausgespielt. Neben den acht oben genannten Spielern gingen nachfolgende Spieler an den Start:

Kyle Anderson (Australien)
Dimitri van den Bergh (Belgien)
Keegan Brown (England)
Dave Chisnall (England)
Chris Dobey (England)
Max Hopp (Deutschland)
Terry Jenkins (England)
Jamie Lewis (Wales)
Benito van de Pas (Niederlande)
Devon Petersen (Südafrika)
Rowby-John Rodriguez  (Österreich)
Michael Smith (England)
Robert Thornton (Schottland)
Mark Webster (Wales)
Ian White (England)
Simon Whitlock (Australien)


Zum Verlauf

Sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Runde (Achtelfinale) wurde über die Distanz Best-of 11 Legs gespielt. Weitestgehend blieben größere Überraschungen aus, abgesehen von dem Ausscheiden des schottischen local player und Weltmeister Gary Anderson, der sich in seinem Achtelfinale mit 5:6 dem erfahrenen Terry Jenkins geschlagen geben musste. Erfreulich aus deutscher Sicht war der Auftritt von Max Hopp. Der 19-jährige schlug in der ersten Runde seinen zwei Jahre älteren Gegner Dimitri van den Bergh und musste sich im Achtelfinale, trotz eines ansprechenden Spiels, mit 3:6 dem späteren Finalisten Peter Wright geschlagen geben. Dennoch sollte der „Maximiser“ mit einem guten Gefühl aus dem Turnier und in das am kommenden Sonntag stattfindende World Youth Finale gegen Nathan Aspinell  gehen. Am Sonntag also trafen, mit eben dieser Ausnahme, die acht topgesetzten Spieler aufeinander und sorgten für einen hochklassigen Darts-Tag in Glasgow.

Musste sich überraschend im Achtelfinale seinem Kontrahenten Terry Jenkins geschlagen geben: „The Flying Scotsman“ Gary Anderson

Im Viertelfinale kam es somit unter Anderem zum Aufeinandertreffen der beiden holländischen Darts Granden, Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld. Es entwickelte sich zwischen beiden ein enges und gutklassiges Match, an dessen Ende Mighty Mike mit 10:8 knapp die Oberhand behielt. Neben ihm setzten sich auch Peter Wright, zur Freude der schottischen Fans, Phil Taylor und Adrian Lewis in ihren Partien durch (Turnierbaum Sonntag – inklusive aller Ergebnisse).
Unbenannt

 

Im ersten Halbfinale – mit der nun gespielten Distanz über maximal 21 Legs – trafen Rekordweltmeister Phil „The Power“ Taylor und „Snakebite“ Peter Wright aufeinander. Das die schottischen Fans dabei ihrem Landsmann Wright frenetisch anfeuerten und den englischen Ausnahmespieler Taylor mit Pfiffen empfingen, war dabei wenig überraschend. Das Spiel zwischen der aktuellen Nummer 3 und 4 der PDC Order of Merit war spannend und eng, letzlich vergab Taylor zu viele Würfe auf Doppel und musste sich am Ende mit 9:11 geschlagen geben. Die Doppelschwäche scheint ein momentan retardierendes Problem im Spiel des Mannes aus Stoke-on-Trent zu sein, erst in der vergangenen Woche unterlag er im Finale des Grand Slam of Darts Michael van Gerwen auf Grund einer unterdurchschnittlichen Checkout-Quote. Peter Wright nutzte demgegenüber seine Chancen eiskalt und erreichte das Finale. In Selbiges zog wenig später auch die Nummer 1 der Welt, Michael van Gerwen, ein. Bei seinem 11:5 Erfolg ließ er dem Back-to-Back-Weltmeister von 2011 und 2012 – „Jackpot“ Adrian Lewis – keine Chance und untermauerte seine Ausnahmestellung im Darts Circuit.

Verpasste den Einzug in das Finale der World Series of Darts knapp: Rekordweltmeister Phil Taylor

Um 22:25 Uhr (deutscher Zeit) betraten dann „Snakebite“ Peter Wright und Michael van Gerwen die Bühne der Braehead Arena in Glasgow. Die Fans sollten nicht nur im Anschluss ihren Landsmann lautstark unterstützen, sondern auch ein absolut hochklassiges Finale zweier Spieler sehen, die sich bereits im diesjährigen Finale der UK Open gegenüber standen (damals mit dem besseren Ende für MVG – 11:5 in den Legs). Beide Kontrahenten spielten auf Weltklasse-Niveau und hielten den 3-Dart-Average konstant auf über 100 Punkten. Entsprechend schaukelte sich die Partie hoch und Wright führte kurz vor Schluss mit 10:9 in den Legs und benötigte nur noch ein Weiteres um als Sieger vom Oche zu gehen. Doch Michael van Gerwen zeigte einmal mehr beeindruckende mentale Stärke, checkte 129 auf Bullseye zum 10:10 aus und schaffte im folgenden Leg mit einem 11-Darter auch noch das entscheidende Break zum 11:10 und gewann seinen nächsten Titel im Jahre 2015. Am Ende dieses spannenden Turnieres stand zudem fest: Die WM kann kommen!



Part 1 – Finale zwischen Peter Wright und Michael van Gerwen

Part 2 – Finale zwischen Peter Wright und Michael van Gerwen

Part 3 – Finale zwischen Peter Wright und Michael van Gerwen


Bis dahin gibt es jedoch noch viel zu berichten.
Darüber hinaus wird es im Vorfeld der WM auf Sportimiento einige kleine Überraschungen geben. Also vorbeischauen lohnt sich!

In diesem Sinne:

Game on !

Euer Sportimiento

European Darts Trophy 2015 – Mülheim (Roundup)

Ein spannendes Wochenende mit hochklassigem Darts und aufsehenerregenden Spielen ging gestern Abend in der RWE-Arena in Mülheim an der Ruhr zu Ende. Dabei sahen die Fans – welche wie gewohnt für eine fantastische Atmosphäre sorgten – die Titelverteidigung des „Bully Boy“ Michael Smith, der bereits im vergangenen Jahr die European Darts Trophy für sich entscheiden konnte und erneut im Finale den Weltranglisten-Ersten Michael van Gerwen schlagen konnte.

Gewann wie 2014 die European Darts Trophy und schlug im Finale Michael van Gerwen: Michael Smith

Das der junge Engländer – welcher am kommenden Freitag seinen 24.Geburtstag feiern wird – sich dabei am Ende den Titel sichern konnte, war zwar etwas überraschend , aber bestätigte ein weiteres Mal das Talent des „Bully Boy“ und seine diesjährigen Leistungen bei den Turnieren der PDC Europe(Ranglistenplatz 2 in der Pro Tour Order of Merit). Wie schon im vergangenen Jahr – bei der PDC European Darts Trophy – schlug er im Finale seinen 3 Jahre älteren Kontrahenten und Weltranglisten-Ersten Michael van Gerwen. Während im letzten Jahr das Sudden-Death-Leg zum 6:5 Erfolg des Engländers herhalten musste, diktierte Smith das Finale in Mülheim am Sonntagabend von Beginn an und setzte sich schnell von „Mighty Mike“ ab. Der 26-Jährige aus Boxtel hingegen, welcher zuvor auf beeindruckende und beinahe unnahbare Art und Weise durch das Turnier marschiert war (So gab er bis zum Finale in seinen 4 Partien nur 3 Legs ab und verpasste Jason Lovett und Dave Chisnall gar einen Whitewash), fand zu keiner Zeit der Partie zu seinem Spiel. Ein Umstand der sich bei der kurzen Distanz der European Turniere (Best of 11 Legs) nur schwerlich korrigieren lässt. So verpasste van Gerwen am Ende mit der 2:6 Niederlage deutlich die Revanche für das Finale im Vorjahr (Damals ausgetragen im Leipziger Kohlrabizirkus) und muss sich mit einem Preisgeld von 10.000 £ trösten. Demgegenüber durfte sich Michael Smith – neben der bereits angesprochenen Titelverteidigung – auch über das Siegerpreisgeld in Höhe von 25.000 £ freuen.

Musste sich im Finale geschlagen geben: Die Nummer 1 der Welt Michael van Gerwen

Während des gesamten Turnieres bekamen die Fans in der RWE-Arena, die wie bereits gewohnt und bekannt, für eine wunderbare Atmosphäre sorgten und von Elmar Paulke als Moderator durch das Turnier „geführt“ wurden, großartiges Darts geboten und kamen so mehr als auf ihre Kosten.

Ergebnisse
[Quelle-Grafik: wwww.dartn.de]

Highlight – natürlich aus der Sicht der deutschen Fans – war dabei sicherlich der hochemotionale Erfolg von Max Hopp über den fünffachen Weltmeister Raymond van Barneveld in der ersten Runde am Freitag. Der „Maximiser“ zeigte eine starke Partie und glänzte mit mehreren High-Finishes und verwandelte schlussendlich abgeklärt seinen Matchdart zum 6:4 Erfolg. Am Samstag wartete mit Kim Huybrechts ein weiterer Brocken auf den jungen Deutschen. Dieses Mal gelang Hopp – lautstark vom Publikum unterstützt – jedoch nicht die Überraschung und so musste er sich am Ende ohne eigenen Leggewinn dem Belgier beugen. Dennoch zeigte Hopp mit dem Erfolg über Raymond van Barneveld erneut, dass er zurecht als „Die deutsche Hoffnung“ auf der internationalen Darts-Bühne gilt.

Konnte mit seinem Erfolg über Raymond van Barneveld ein Ausrufezeichen setzen: Max Hopp

Die weiteren deutschen Spieler:
Neben Max Hopp qualifizierten sich Jyhan Artut, Christian Soete und Martin Schindler für die erste Runde am Freitag. Während Christian Soete im Duell mit dem Österreicher Mensur Suljovic kein Leg gewinnen konnte, scheiterte Martin Schindler nur knapp mit 4:6 an James Wilson. Besonders dramatisch ging es jedoch in der Partie von Jyhan Artut zu. Gegen Jason Lovett besaß Artut mit drei Matchdarts die Möglichkeit in die zweite Runde am Samstag einzuziehen, vergab jedoch die Würfe auf Doppel und unterlag so äußerst knapp mit 5:6.

Die Überraschung des Turnieres:
Neben dem bereits angesprochenen Erfolg von Michael Smith, welcher sich am Ende eines starken Turnieres, etwas überraschend den erneuten Sieg bei der European Darts Trophy sichern konnte, überzeugten vor Allem etablierte Spieler der PDC. Stark war aber auch der Auftritt des jungen Österreichers Rowby-John Rodriguez, so überzeugte „Little John“ mit Erfolgen über James Hubbard und dem deutlichen 6:1 Erfolg über Simon Whitlock in der zweiten Runde und musste sich erst im Achtelfinale dem erwartet stark spielenden Ian White geschlagen geben. Auch „The Bull“ – Terry Jenkins – spielte ein starkes Turnier. So schlug der erfahrene Engländer im Achtelfinale seinen favorisierten Landsmann Adrian Lewis und unterlag nur denkbar knapp mit 5:6 gegen Peter Wright im Viertelfinale.

Zeigte ein starkes Wochenende: Der junge Österreicher Rowby-John Rodriguez

Lange müssen die Darts-Fans nicht warten auf weitere Action am Oche. So geht es bereits am kommenden Wochenende mit dem European Darts Matchplay in der Olympiahalle von Innsbruck weiter. Der Titelverteidiger bei diesem Turnier – welches im Vorjahr unter dem Namen Austrian Darts Open ausgetragen wurde – ist Vincent van der Voort, welcher im Vorjahresfinale Jamie Caven mit 6:5 besiegen konnte. Natürlich ist Sportimiento auch bei diesem Turnier wieder für euch dabei und berichtet in gewohnter Weise.

Bis dahin:

Game on !