PDC World Series of Darts

Am vergangenen Wochenende (21. und 22. November) fand das Finale der PDC World Series of Darts statt. Es war das Erste bei der 2013 ins Leben gerufenen Turnierserie und komplettierte die fünf in diesem Jahr global ausgetragenen World Series of Darts Turniere
(Dubai Darts Masters, Japan Darts Masters, Perth Darts Masters, Sydney Darts Masters, Auckland Darts Masters). Die Krone setzte sich schließlich am Sonntagabend in der ausverkauften Braehad Arena in Glasgow Michael van Gerwen auf, der damit seinem beeindruckenden Jahr ein weiteres Highlight verpasste.


 

Die Fans im schottischen Glasgow sorgten für eine tolle Atmosphäre am Wochenende

Zum Turnier
Insgesamt traten bei diesem zweitägigen TV-Event 24 Spieler der PDC gegeneinander am Oche an. Das Teilnehmerfeld setzte sich dabei aus den acht qualifizierten Spielern zusammen, welche entsprechend ihrer Leistungen bei den Turnieren im Rahmen der World Series of Darts gesetzt wurden. Dies war die turniereigene Setzliste:

1. Phil Taylor (England)
2. Adrian Lewis (England)
3. Michael van Gerwen (Niederlande)
4. Peter Wright (Schottland)
5. James Wade (England)
6. Raymond van Barneveld (Niederlande)
7. Gary Anderson (Schottland)
8. Stephen Bunting (England)

Lokalmatador Peter Wright ging als Vierter der Setzliste in das Turnier und spielte famos auf


Hinzu wurden 12 Einladungen seitens der PDC ausgesprochen, die es mehreren hoch talentierten jungen Spielern erlaubte am Wochenende in Glasgow an den Start zu gehen. Diese Ehre wurde auch Max Hopp und dem Österreicher Rowby-John Rodriguez zu teil, welche sich mit ansprechenden Leistungen in den zurückliegenden Monaten in den Fokus gespielt haben.

„Little John“ schaffte es ins Achtelfinale des World Series of Darts Finales

Die restlichen vier Startplätze wurden im Rahmen eines Qualifikationsturnieres am 23. Oktober ausgespielt. Neben den acht oben genannten Spielern gingen nachfolgende Spieler an den Start:

Kyle Anderson (Australien)
Dimitri van den Bergh (Belgien)
Keegan Brown (England)
Dave Chisnall (England)
Chris Dobey (England)
Max Hopp (Deutschland)
Terry Jenkins (England)
Jamie Lewis (Wales)
Benito van de Pas (Niederlande)
Devon Petersen (Südafrika)
Rowby-John Rodriguez (Österreich)
Michael Smith (England)
Robert Thornton (Schottland)
Mark Webster (Wales)
Ian White (England)
Simon Whitlock (Australien)


Zum Verlauf

Sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Runde (Achtelfinale) wurde über die Distanz Best-of 11 Legs gespielt. Weitestgehend blieben größere Überraschungen aus, abgesehen von dem Ausscheiden des schottischen local player und Weltmeister Gary Anderson, der sich in seinem Achtelfinale mit 5:6 dem erfahrenen Terry Jenkins geschlagen geben musste. Erfreulich aus deutscher Sicht war der Auftritt von Max Hopp. Der 19-jährige schlug in der ersten Runde seinen zwei Jahre älteren Gegner Dimitri van den Bergh und musste sich im Achtelfinale, trotz eines ansprechenden Spiels, mit 3:6 dem späteren Finalisten Peter Wright geschlagen geben. Dennoch sollte der „Maximiser“ mit einem guten Gefühl aus dem Turnier und in das am kommenden Sonntag stattfindende World Youth Finale gegen Nathan Aspinell gehen. Am Sonntag also trafen, mit eben dieser Ausnahme, die acht topgesetzten Spieler aufeinander und sorgten für einen hochklassigen Darts-Sonntag in Glasgow.

Musste sich überraschend im Achtelfinale seinem Kontrahenten Terry Jenkins geschlagen geben: „The Flying Scotsman“ Gary Anderson

Im Viertelfinale kam es somit unter Anderem zum Aufeinandertreffen der beiden holländischen Darts Granden, Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld. Es entwickelte sich zwischen beiden ein enges und gutklassiges Match, an dessen Ende Mighty Mike mit 10:8 knapp die Oberhand behielt. Neben ihm setzten sich auch Peter Wright, zur Freude der schottischen Fans, Phil Taylor und Adrian Lewis in ihren Partien durch (Turnierbaum Sonntag – inklusive aller Ergebnisse).
Unbenannt

 

Im ersten Halbfinale – mit der nun gespielten Distanz über maximal 21 Legs – trafen Rekordweltmeister Phil „The Power“ Taylor und „Snakebite“ Peter Wright aufeinander. Das die schottischen Fans dabei ihrem Landsmann Wright frenetisch anfeuerten und den englischen Ausnahmespieler Taylor mit Pfiffen empfingen, war dabei schon vorher klar. Das spiel zwischen der Nummer 3 und 4 der aktuellen PDC Order of Merit war spannend und eng, letzlich vergab Taylor zu viele Würfe auf Doppel und musste sich am Ende mit 9:11 geschlagen geben. Die Doppelschwäche scheint ein momentan retardierendes Problem im Spiel des Mannes aus Stoke-on-Trent zu sein, erst in der vergangenen Woche unterlag er im Finale des Grand Slam of Darts Michael van Gerwen auf Grund einer unterdurchschnittlichen Checkout-Quote. Peter Wright nutzte demgegenüber seine Chancen eiskalt und erreichte das Finale. In Selbiges zog wenig später auch die Nummer 1 der Welt, Michael van Gerwen, ein. Bei seinem 11:5 Erfolg ließ er dem Back-to-Back-Weltmeister von 2011 und 2012 – „Jackpot“ Adrian Lewis – keine Chance und untermauerte seine Ausnahmestellung im Darts Circuit.

Verpasste den Einzug in das Finale der World Series of Darts knapp: Rekordweltmeister Phil Taylor

Um 22:25 (deutscher Zeit) betraten dann „Snakebite“ Peter Wright und Michael van Gerwen die Bühne in der Braehead Arena in Glasgow. Die Fans sollten nicht nur im Anschluss ihren Landsmann lautstark unterstützen, sondern auch ein absolut hochklassiges Finale zweier Spieler sehen, die sich bereits im diesjährigen Finale der UK Open gegenüber standen (damals mit dem besseren Ende für MVG). Beide Kontrahenten spielten auf Weltklasse-Niveau und hielten den 3-Dart-Average konstant auf über 100 Punkten. Entsprechend schaukelte sich die Partie hoch und Wright führte kurz vor Schluss mit 10:9 in den Legs und benötigte nur noch ein Weiteres um als Sieger vom Oche zu gehen. Doch Michael van Gerwen zeigte einmal mehr beeindruckende mentale Stärke, checkte 129 auf Bullseye zum 10:10 aus und schaffte im folgenden Leg mit einem 11-Darter auch noch das entscheidende Break zum 11:10 und gewann seinen nächsten Titel im Jahre 2015. Am Ende dieses spannenden Turnieres stand zudem fest: Die WM kann kommen!



Part 1 – Finale zwischen Peter Wright und Michael van Gerwen

Part 2 – Finale zwischen Peter Wright und Michael van Gerwen

Part 3 – Finale zwischen Peter Wright und Michael van Gerwen


Bis dahin gibt es jedoch noch viel zu berichten.
Außerdem gibt es im Vorfeld der WM einige kleine Überraschungen für Euch auf Sportimiento. Also vorbeischauen lohnt sich!

In diesem Sinne:

Game on !

Euer Sportimiento



PDC Perth Darts Masters – Sonntag 16.08.2015


„Phil Taylor defends his title in Perth (Australia).“

Grund zum Jubeln: Phil Taylor gewann am Sonntag die PDC Perth Darts Masters 2015 und verteidigte damit seinen Titel

Rekordweltmeister Phil „The Power“ Taylor verteidigt am Ende eines ereignisreichen Sonntag mit dem 11:7 Erfolg über Landsmann James Wade seinen Titel in Perth und fährt damit den zweiten Sieg (nach dem Sieg bei den Japan Darts Open) ein. Für den 55-Jährigen war es – neben einem verspäteten Geburtstagsgeschenk (Taylor feierte am vergangenen Donnerstag seinen 55. Geburtstag) – auch der Tag der „Revanches“. Im ersten Halbfinale des Tages nämlich, standen sich der Engländer und der „Flying Scotsman“ Gary Anderson in der Neuauflage des Weltmeisterschaftsfinales 2015 gegenüber. Anderson wollte dabei erneut – nach dem Erfolg bei der WM und in den beiden Premier League Aufeinandertreffen – die Oberhand über die englische Darts-Legende behalten. Doch Taylor spielte von Beginn an hochkonzentriert und gewann letztendlich souverän und klar gegen seinen schottischen Kontrahenten.

Halbfinale Eins: Die Neuauflage des Weltmeisterschaftsfinales zwischen Gary Anderson und Phil Taylor

Im zweiten Halbfinale standen sich dann Michael van Gerwen und James Wade in der Neuauflage des World Matchplay Finales gegenüber. Damals konnte die niederländische Nummer Eins der Welt noch die Oberhand behalten und seinen ersten Triumph im „Winter Gardens“ von Blackpool feiern. Doch an diesem Tag sollte der 32-Jährige aus Aldershot – James Wade – das bessere Ende für sich haben. Er setzte sich nach einer hart umkämpften Partie – bei der MVG kurz vor Schluss zunächst einen 3-Leg-Rückstand egalisieren konnte – knapp durch und machte das rein englische Finale in Perth damit komplett.

Hatte dieses Mal das Nachsehen: Michael van Gerwen

In diesem diktierte von Beginn an dann Phil „The Power“ Taylor das Geschehen und erarbeitete sich schnell einen Vorsprung. Der Altmeister spielte ohne Nachlässigkeiten und transportierte dabei gekonnt seinen Vorsprung bis ins Ziel. Wade hingegen konnte zu keiner Zeit richtig ins Match finden und musste sich so am Ende seinem 23 Jahre älteren Landsmann geschlagen geben. Damit verteidigte Taylor seinen Titel in Perth und bleibt nach der 2. Auflage der PDC Perth Darts Masters der einzige Titelträger und feierte zugleich seinen zweiten Triumph im Rahmen der PDC World Series of Darts 2015.

Unterlag am Ende im Finale: James Wade

Damit liegt hinter uns ein spannendes Wochenende mit hochklassigen und spannenden Darts. Bis bald !

Game on!



 

PDC Perth Darts Masters – Samstag 15.08.2015

 

An Turniertag 2 standen die vier Viertelfinalspiele der PDC Perth Darts Masters auf dem Programm. Während dabei James Wade überraschend problemlos den Schotten Peter Wright bezwang, konnte sich Michael van Gerwen im holländischen Duell mit Raymond van Barneveld relativ locker durchsetzen. Titelverteidiger Phil Taylor schaltete im Anschluss den letzten australischen Lokalmatadoren Kyle Anderson aus, ehe sich Adrian Lewis und Gary Anderson eine packende Partie lieferten, an deren Ende der Weltmeister seine formidable Aufholjagd zu krönen vermochte.

Am Samstag wurden in Perth die Viertelfinalspiele der PDC Perth Darts Masters 2015 ausgespielt

James Wade – Peter Wright 8:2

Zeigte eine starke Vorstellung und erreichte die Vorschlussrunde – Der Engländer James Wade

Den Auftakt zu den Viertelfinals gestalteten dabei „The Machine“ (James Wade) und „Snakebite“ (Peter Wright). Das Duell des 45-jährigen Schotten, der in diesem Jahr neben dem Finale der Japan Darts Open auch das Finale der UK Open erreichte – und dem 32-jährigen Engländer, Finalist des World Matchplays – versprach eine ausgeglichene und spannende Partie zu werden. Doch es sollte anders kommen. Während „Snakebite“ zu keiner Phase des Spiels zu seinem Spiel finden sollte, agierte sein Kontrahent aus Aldershot auf hohem Niveau und bestätigte seine seit Wochen konstant nach oben zeigende Formkurve. Wade gewann sämtliche Legs bei eigenem Anwurf und breakte dazu seinen 13 Jahre älteren Gegner insgesamt dreimal, was zu dem schlussendlich klaren Erfolg für die Nummer 6 der PDC Order of Merit führte.

Michael van Gerwen – Raymond van Barneveld 8:4

Tütete gegen seinen Landsmann Raymond van Barneveld das Halbfinale ein – Michael van Gerwen

Weiter ging es mit dem Duell der beiden besten holländischen Darts-Spieler – Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld. Dabei war die Rollenverteilung vor der Partie eindeutig zugunsten des Weltranglistenersten (van Gerwen) verteilt, dennoch gestaltete Barney die Partie vor allen Dingen in der Anfangsphase ausgeglichen. So gaben sich beide Akteure bis zum Stand von 3:3 keine Blöße bei eigenem Anwurf – doch just in diesem Moment vermochte es MVG abermals sein Spiel auf ein höheres Niveau zu heben und schnappte sich anschließend 5 der folgenden 6 Legs. Dadurch beendete van Gerwen die Turnierhoffnungen seines niederländischen Landsmannes und zog seinerseits in souveräner Manier in das Halbfinale ein, in welchem er in der Neuauflage des World Matchplay Finales auf James Wade trifft.

Phil Taylor – Kyle Anderson 8:3

Erreichte mit einer hochkonzentrierten Leistung die Runde der letzten Vier – Titelverteidiger Phil „The Power“ Taylor

In der dritten Partie an diesem Tage, traf der letzte „Verbliebene“ der „Oceanic Representatives“ – der Australier Kyle Anderson – auf Rekordweltmeister und Titelverteidiger Phil Taylor. Das erste Leg schnappte sich dabei der aus Perth (Subiaco) stammende Anderson – welcher in der Runde zuvor in einer engen Partie Stephen Bunting aus dem Turnier geworfen hatte – jedoch sollte es während des gesamten Spiels die einzige Führung für die aktuelle Nummer 43 der PDC Order of Merit sein. Denn der 55-jährige Taylor zeigte im weiteren Verlaufe des Matches seine ganze Klasse am Oche und nahm seinem Kontrahenten insgesamt dreimal ein von ihm begonnenes Leg ab und zeigte sich dabei auf den Punkt fokussiert. So „gestattete“ der ,aus Stoke-on-Trent stammende erfolgreichste Spieler in der Geschichte der Sportart Darts, seinem Gegner lediglich drei Leggewinne und beendete kurze Zeit später mit dem erfolgreichen Wurf auf Doppel sein Viertelfinalspiel und hat somit weiterhin die Möglichkeit seinen Titel erfolgreich zu verteidigen.

Adrian Lewis – Gary Anderson 7:8

Nervenstark und mit einer fulminanten Aufholjagd ins Halbfinale – Weltmeister Gary Anderson

In dem letzten Spiel am Samstag trafen „Jackpot“ Adrian Lewis und der „Flying Scotsman“ Gary Anderson aufeinander. Dieses Match – unter Anderem die Paarung des Weltmeisterschafts-Finales 2011 und des Premier League Finales im selbigen Jahr – hielt sämtliche Erwartungen die man sich von ihm versprach. Beide Spieler, die sich regelmäßig in der Vergangenheit auf dem PDC-Circuit als „Power-Scorer“  zu erkennen gaben, waren dabei gewillt in das Halbfinale einzuziehen, wo bereits Phil Taylor auf den Sieger wartete. Dabei war es der „back-to-back-Weltmeister“ von 2011 und 2012 – Adrian Lewis – der deutlich besser in die Partie fand und schnell auf 6:1 in den Legs davon zog. Eine Vorentscheidung? Mitnichten! Denn plötzlich fand Gary Anderson immer mehr zu seinem Spiel und so setzte der 44-jährige Weltmeister zu einem beeindruckenden Lauf von 5 Legs in Serie an und glich zum 6:6 Selbigen aus. Diesen unterbrach ,der aus Stoke-on-Trent stammende Lewis, mit dem Gewinn des 13.Legs und war somit nur noch ein Leg vom Sieg und dem Einzug in die nächste Runde entfernt. Doch sein Gegenüber – der aus Eyemouth stammende schottische Weltmeister und Premier League Sieger – agierte im Stile eines Champions und schnappte sich zuerst das 7:7 in den Legs (bei eigenem Anwurf) und breakte im entscheidenden 15.Leg seinen englischen Kontrahenten. Während für Adrian Lewis das Turnier dadurch beendet ist, geht es für Gary Anderson am Sonntag in der Neuauflage des Weltmeisterschafts-Finales von 2015 gegen Phil Taylor weiter.

Am Sonntag – dem dritten und letzten Turniertag der PDC Perth Darts Masters – stehen dann zuerst (ab 13 Uhr MESZ) die Halbfinalspiele auf dem Programm. Dies sind die Duelle:

Phil Taylor – Gary Anderson 
Michael van Gerwen – James Wade

Gespielt wird dabei über die Distanz Best of 19 Legs.

Im Anschluss an die Halbfinalspiele – und einer kurzen Pause – kommt es ebenfalls noch am Sonntag zu dem Finale zwischen den Siegern der Halbfinalspiele. Der Gewinner wird dabei über die Distanz Best of 21 Legs ermittelt.

Sportimiento freut sich auf einen spannenden Darts-Tag und berichtet selbstverständlich über den abschließenden Tag der PDC Perth Darts Masters.

In diesem Sinne:
Game on !



 

PDC Perth Darts Masters – Freitag 14.08.2015

Die erste Runde der PDC Perth Darts Masters 2015 ist gespielt – und weitestgehend blieben Überraschungen aus. 7 der 8
„Seeded PDC Representatives“  setzten sich in Ihrer Auftaktpartie gegen einen der „Oceanic Representatives“ durch. Lediglich der aus Subiaco (Perth) stammende Australier Kyle Anderson, konnte mit seinem hart erkämpften 6:5-Erfolg über Stephen Bunting das Viertelfinale am heutigen Samstag erreichen.

In Perth (Western Australia) finden zum zweiten Mal nach 2014 die PDC Perth Darts Masters statt

James Wade – Adam Rowe 6:1

Startete souverän in das Turnier und hatte keine Probleme in der ersten Runde – „The Machine“ James Wade

Den Auftakt gestalteten der Engländer James Wade und der australische Qualifikant Adam Rowe. Und der 32-jährige Wade wurde seiner Favoritenrolle (aktuelle Nummer 6 der PDC Order of Merit) gerecht. Gelang es beiden Akteuren jeweils das erste Leg bei eigenem Anwurf zu gewinnen, war es im Anschluss Wade der die Zügel anzog. So gewährte der diesjährige World Matchplay Finalist seinem Kontrahenten kein einziges weiteres Leg mehr und zog souverän in das Viertelfinale ein.

Gary Anderson – Kim Lewis 6:0

Im Eiltempo ins Viertelfinale: Weltmeister Gary Anderson

 

In der zweiten Partie des Abends traf der Weltmeister und Premier League Champion – Gary Anderson – auf den Australier Kim Lewis. Und der 44-jährige Schotte aus Eyemouth ließ seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance und so verpasste „The Flying Scotsman“ dem australischen Lokalmatadoren einen Whitewash und zog ins Viertelfinale ein.

Adrian Lewis – Loz Ryder 6:1

Ebenfalls ohne Probleme in seinem Match mit dem Australier Loz Ryder: „Jackpot“ Adrian Lewis

Das dritte Spiel des Abends – zum zweiten Mal hieß es dabei „England gegen Australien“ – der Endstand sollte der Selbe sein.
Denn der Weltmeister von 2011 und 2012 – der 30-jährige Adrian Lewis – agierte hochkonzentriert und ließ seinem Gegner Loz Ryder zu keinem Zeitpunkt der Partie Zutritt zur Selbigen finden. Immerhin konnte der Australier beim Stand von 0:5 einen Leggewinn verbuchen und ein mögliches 0:6 damit verhindern – was nichts an dem souveränen Weiterkommen des „Jackpots“ mehr zu ändern vermochte.

Phil Taylor – Craig Caldwell 6:1

Der Titelverteidiger bleibt an Bord und gab sich in seinem Auftaktmatch keine Blöße – Rekordweltmeister Phil Taylor

Um 14:30 Uhr (MESZ) trat der erfolgreichste Darts-Spieler der Geschichte und der erstmalige Sieger der PDC Perth Darts Masters im Vorjahr – Phil „The Power“ Taylor – ans Oche. Gegner, des am Donnerstag 55 Jahre alt gewordenen Taylors, war dabei der Neuseeländer Craig Caldwell.  Und Taylor – welcher seit dem World Matchplay zuallererst seit Bestehen der PDC Order of Merit nicht unter den Top 2 der Selbigen geführt wird (Platz 3 aktuell) – agierte dabei selbstbewusst und marschierte schnell auf 4:0 in den Legs davon. Craig Caldwell – welcher im gesamten Match kein einziges Leg bei eigenem Anwurf für sich entscheiden konnte – gelang dann „immerhin“ ein Break zum 1:4. Danach war es aber wieder „The Power“, der sich mit dem Gewinn der Legs 6 und 7 seinen Platz im Viertelfinale ohne Probleme sicherte.

Stephen Bunting – Kyle Anderson 5:6

Konnte im heimischen Perth eine starke Leistung zeigen und ins Viertelfinale einziehen – Der Australier Kyle Anderson

Im fünften Spiel des Abends trafen „The Bullet“ (Stephen Bunting) und „The Original“ (Kyle Anderson) aufeinander. Und was von der Papierform her ein spannendes Match vermuten ließ, entwickelte sich in der Tat zu einer solchen Partie. Der 27-jährige Anderson zog dabei schnell auf 4:1 in den Legs davon – ehe Bunting mit einem starken Zwischensprint zum 4:4 ausgleichen konnte. Die Entscheidung fiel schließlich im finalen 11.Leg – hierbei agierte der australische Lokalmatador hochkonzentriert und konnte seinen eigenen Anwurf zum 6:5-Erfolg durchbringen. Damit schaffte es Anderson (aktuelle Nummer 43 der PDC Order of Merit), nicht nur den BDO-Weltmeister von 2014 aus dem Turnier zu werfen, sondern auch als einziger der „Oceanic Representatives“ in das Viertelfinale einzuziehen. Dort wartet jedoch kein Geringerer als Phil Taylor auf den Australier.

Peter Wright – Paul Nicholson 6:2 

Meisterte souverän seine Auftakthürde – „Snakebite“ Peter Wright

Weiter ging es mit der Partie zwischen Peter Wright und „The Asset“ Paul Nicholson. Doch die Partie verlief für den Australier – welcher in Newcastle upon Tyne (England) geboren wurde – nicht wie er es sich gewünscht hatte. Denn der 45-jährige Peter Wright legte dominant los und konnte sich schnell eine 5:0 Führung in den Legs herausspielen. Zwar musste die aktuelle Nummer 4 der PDC Order of Merit anschließend zwei Legverluste hinnehmen, tütete dann aber mit dem Break den 6:2 Erfolg über seinen 36-jährigen Konkurrenten ein und zog ins Viertelfinale ein.

Raymond van Barneveld – Simon Whitlock 6:3

Behielt in seinem Match mit dem Australier Simon Whitlock die Oberhand – die holländische Darts-Ikone Raymond van Barneveld

Von den Namen her wohl das klangvollste Duell in Runde 1 – das Match zwischen Raymond van Barneveld und dem Australier Simon Whitlock. Auch wenn beide zur Zeit nicht auf ihrem Top-Level agieren, durfte man zwischen der aktuellen 16 (Raymond van Barneveld) und 10 (Simon Whitlock) der Weltrangliste ein enges und gutklassiges Match erwarten. Insgesamt agierte „Barney“ abgeklärter als sein Gegenüber und konnte „The Wizard“ so den Zahn ziehen. Mit einem Break beendete der Holländer die Turnierhoffnungen von Whitlock und zog seinerseits in das Viertelfinale ein.

Michael van Gerwen – David Platt 6:4

Am Ende enger als erwartet, aber schlussendlich erfolgreich – die Nummer Eins der Welt Michael van Gerwen

In der letzten Partie der ersten Runde traf die holländische Nummer 1 der Welt – Michael van Gerwen – auf David Platt. Und der 46-jährige Platt zeigte eine starke Vorstellung und kämpfte sich – nachdem er bereits mit 0:3 und 2:5 in den Legs hintengelegen hatte – auf 4:5 heran. MVG – der nach seinem Erfolg bei den Dubai Darts Masters seinen zweiten Erfolg im Rahmen der PDC World Series of Darts einfahren möchte – schaltete dann jedoch im Stile eines Weltranglistenersten einen Gang höher und konterte umgehend mit einem Break zum 6:4 und zog somit letzlich ins Viertelfinale ein.

Am heutigen Samstag werden dann die Viertelfinalspiele (über Best of 15 Legs) ausgetragen. Dies sind dabei die Paarungen:

James Wade – Peter Wright
Michael van Gerwen – Raymond van Barneveld
Phil Taylor – Kyle Anderson
Adrian Lewis – Gary Anderson

Beginn in Perth ist erneut um 13 Uhr MESZ.  Die Spiele versprechen hochklassiges Darts und Spannung. Sportimiento berichtet für euch selbstverständlich weiter von den PDC Perth Darts Masters.

In diesem Sinne:
Game on !

 



 

PDC Perth Darts Masters – Vor Turnierbeginn

Traditionell erlaubt es der Tourkalender der PDC den Akteuren im Monat August einmal durchzuschnaufen, um die Akkus für die heiße „zweite“ Hälfte des Jahres (unter Anderem mit dem Grand Slam, dem World Grand Prix, der European Darts Championship und natürlich der Weltmeisterschaft im Londoner Alexandra Palace) aufzuladen. Für diese Zeit rief die PDC (mit den Sydney Darts Masters 2013 beginnend) eine Reihe von Turnieren im Rahmen der PDC World Series of Darts ins Leben – 1a-Darts der „Top Guns“ an verschiedenen Orten der Welt (unter Anderem in Spielen gegen heimische Spieler), sollen die Faszination Darts auf dem ganzen Globus verbreiten. Am kommenden Wochenende (14.08-16.08) finden im Zuge dieser Serie zum zweiten Mal (nach 2014) die PDC Perth Darts Masters statt.

Phil Taylor – der erste Sieger der Perth Darts Masters im Vorjahr – möchte seinen Titel in Down Under verteidigen

Die Perth Darts Masters sind das dritte Turnier der World Series of Darts im Jahr 2015 – nach den Dubai Masters (Sieger Michael van Gerwen – 11:8 im Finale gegen Phil Taylor) und den Japan Darts Masters (Sieger Phil Taylor – 8:7 im Finale gegen Peter Wright). 16 Spieler kämpfen dabei ab Freitag um die Trophäe. Dabei komplettieren neben den 8 gesetzen PDC-Startern (Phil Taylor, Michael van Gerwen, Peter Wright, Gary Anderson, Adrian Lewis, James Wade, Raymond van Barneveld und Stephen Bunting) die australischen Lokalmatadoren (Simon Whitlock, Paul Nicholson, Kyle Anderson, Loz Ryder, Craig Caldwell, David Platt, Adam Rowe und Kim Lewis) das Teilnehmerfeld.

Kyle Anderson – die aktuelle Nummer 3 der Australier und auf Platz 43 der PDC Order of Merit geführt – möchte im heimischen Perth seine Klasse unter Beweis stellen

Dabei treffen in der ersten Runde jeweils ein Spieler der 8 PDC-Profis und ein Australier aufeinander. Gespielt wird dabei in der ersten Runde (Freitag ab 13 Uhr MESZ) über die Distanz „Best of 11 Legs“.
Die Sieger der Partien ziehen ins Viertelfinale ein, welches am Folgetag (Samstag der 15.08, ebenfalls um 13 Uhr MESZ) stattfindet und über die Distanz „Best of 15 Legs“ ausgetragen wird.
Abgeschlossen wird das Turnier mit den Finalspielen am Sonntag (16.08) – zunächst dabei die Halbfinals (11 Uhr MESZ) mit der Distanz „Best of 19 Legs“ – bevor es zum großen Finale (13 Uhr MESZ) kommt, bei dem der diesjährige Titelgewinner der Perth Darts Masters über die Distanz „Best of 21 Legs“ ermittelt wird.

Sportimiento berichtet für euch wie gewohnt: informativ und detailliert- in diesem Sinne:

Game on !

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